LR Dobernig: Auch heimische Bauern müssen in EHEC-Krise bestmöglich unterstützt werden

Bei Konsumenten Bewusstsein stärken, dass Gemüse aus Kärnten gesund und unbedenklich ist - Kärntner EHEC-Hotline wird sehr gut angenommen

Klagenfurt (OTS) - "Wie dürfen auch auf die Kärntner Gemüsebauern, auf die Kärntner Bio-Bauern nicht vergessen, die unter der Krise ausgelöst durch die Diskussion um EHEC-Infektionen in Deutschland leiden. Sie müssen bestmöglich unterstützt werden", so Landesrat Harald Dobernig (FPK) heute, Donnerstag. Obwohl mittlerweile klar ist, dass die Gurken zu Unrecht für die EHEC-Seuche verantwortlich gemacht wurden und weiter nach dem Verursacher gesucht wird, musste allein gestern der größte heimische Lebensmittelvermittler LGV-Frischgemüse 200.000 Gurken entsorgen.

Agrarreferent Martinz müsse dringend das Augenmerk auf die einheimischen Bauern legen, die unter der Krise auch einkommensseitig leiden. "Wir müssen bei den Konsumenten das Bewusstsein stärken, dass Gemüse aus Kärnten gesund und unbedenklich ist. Das ist dringend notwendig, da viele derzeit aufgrund der internationalen Berichterstattung stark verunsichert sind. Das führt dazu, dass auch andere Gemüsesorten zum Teil gemieden werden", so Dobernig.

Um den Menschen die Verunsicherung zu nehmen, habe er auch gemeinsam mit der Kabeg eine EHEC-Hotline eingerichtet, so der Konsumentenschutzreferent. "Unter der Nummer 0463 538 38388 steht der Krankenhaushygieniker am Klinikum Klagenfurt Dr. Zerlauth für alle Fragen rund um das Bakterium EHEC zur Verfügung. Die Hotline wird sehr gut angenommen, das zeigt dass die Bevölkerung ein großes Informationsbedürfnis hat", betont Dobernig.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Elmar Aichbichler
Pressesprecher Landesrat Mag. Harald Dobernig
Tel.: 05 0 536 22515 oder 0664 80536 22515

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0003