SJÖ: Jugendliche büßen für Finanzkrise, MillionärInnen feiern

Österreich mit höchster Millionärsdichte und niedrigster Vermögenssteuer in der EU - Her mit der Vermögenssteuer!

Wien (OTS/SK) - "Während Jugendliche quer durch Europa dank der Finanzkrise immer noch mit hoher Arbeitslosigkeit und damit zermürbenden Zukunftsaussichten konfrontiert sind, feiern die MillionärInnen bereits wieder Rekordgewinne", zieht Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend, Resümee über den nun erschienenen "Global Wealth Report 2011". Allein 297 Haushalte verfügen über mehr als 100 Mio. Dollar, gemessen an der Bevölkerungszahl liegt Österreich mit 8 Superreichen pro 100.000 Haushalten sogar auf Platz 5 (vor allen anderen EU-Ländern). Generell würden nun EU-weit dieselben Rezepte weiterverfolgt, die zur Finanzkrise geführt hätten: Privatisierung, Sozialabbau und eiserne Sparpolitik auf dem Rücken der breiten Bevölkerung. ****

"Bei der höchsten Dichte an MillionärInnen machen Steuern auf Vermögen nur mickrige 1,3 Prozent des gesamten Steuer- und Sozialbeitragsaufkommens aus. Damit stellt Österreich eines der Schlusslichter dar - und liegt um über 10 Prozent hinter kapitalistischen Vorzeigeländern wie den USA und Großbritannien. Da stellt sich schon die Frage, wohin das 'scheue Reh' Kapital verschwinden sollte", merkt Moitzi an. Substanzielle Vermögenssteuern ab einem Freibetrag von 500.000 Euro seien daher Zeichen der Zeit:
"Die Lobbypolitik der ÖVP für die Superreichen muss nun ein Ende finden." Die SJÖ werde ihre Kampagne für ein gerechtes Steuersystem www.reichebesteuern.at mit voller Kraft weiter betreiben. (Schluss) sa/mp

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