Innenministerin Mikl-Leitner eröffnete Sicherheitskongress 2011 in Wien

Enge Zusammenarbeit von Staat, Wissenschaft und Wirtschaft

Wien (OTS) - Unter dem Motto "Cyber Security - Cyber Crime" fand
am 31. Mai 2011 der Sicherheitskongress 2011 in der Messe Wien statt. Veranstaltet wurde der Kongress vom Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) und dem Bundesministerium für Inneres. Ziel des Kongresses war es, die enge Zusammenarbeit von Staat, Wissenschaft und Wirtschaft weiter auszubauen, für das Thema sicherer Umgang mit dem Internet zu sensibilisieren, sich auszutauschen und zu informieren.

Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner zeigte in ihrer Eröffnungsrede die Aktualität des Themas IT-Kriminalität auf und betonte gleichzeitig die Notwendigkeit der bereits gestarteten Cyber-Sicherheitsstrategie des Innenministeriums. "Die Informations-und Netzwerk-technologien haben sich weltweit rasant weiterentwickelt. Und damit einhergehend ist nicht nur die Anzahl der Internet-User, sondern auch die der strafbaren Handlungen im Netz gestiegen", sagte die Innenministerin. "Die Bekämpfung dieser Form der Kriminalität nimmt angesichts dessen einen Schwerpunkt unserer kriminalpolizeilichen Arbeit ein und wird daher in allen uns zur Verfügung stehenden Strukturen umgesetzt. Insgesamt sind 300 Internet-Polizistinnen und -Polizisten im Kampf gegen die IT-Kriminalität im Einsatz."

Bestandteil der Cybersicherheits-Strategie ist die Einrichtung eines Cyber-Crime-Competence-Centers ("C4"), das unter der Federführung des Bundeskriminalamtes (BK) und in direkter Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) und dem Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK) national und international tätig ist.
"Mit dem C4 haben wir eine Plattform geschaffen, die es uns noch besser ermöglicht, schnell und abgestimmt zu agieren und zu analysieren. Dieses Know-how wird dann an die regionalen Ermittler weitergegeben", betonte Mikl-Leitner. Entscheidend sei aber, dass alle Akteure zusammenarbeiten. "Mehr Sicherheit im Netz werden wir nur erreichen, wenn alle Akteure, also staatliche Stellen, Anbieter, Hersteller und Nutzer, ihre Verantwortung wahrnehmen und an einem Strang ziehen."

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