Mordfall in Gosau: Mikl-Leitner dankt den ermittelnden Polizistinnen und Polizisten

DNA-Datenbank in Österreich führte zum Tatverdächtigen

Wien (OTS) - In Zusammenhang mit dem Mordfall an einer 86-jährigen Pensionisten, welche am 22. April 2011 tot in ihrem Haus in Gosau, Bezirk Gmunden, aufgefunden wurde, befindet sich ein 35-jähriger Bosnier in Kroatien in Haft. Die DNA-Spur des Tatortes war ident mit einer aus dem Jahr 2003, die dem Verdächtigen in Linz nach einem Einbruch abgenommen wurde.

"Ich möchte den Polizistinnen und Polizisten des Landeskriminalamtes Oberösterreich für ihre Leistungen bei der Aufklärung dieses Mordfalls danken", sagte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. "Durch modernste Ermittlungsmethoden am Tatort ist es ihnen gelungen ein DNA-Profil einem Tatverdächtigen zuzuordnen."

Jährlich werden in Österreich derzeit durchschnittlich 12.000 DNA-Analysen von Straftätern und 10.000 DNA-Spurenanalysen beauftragt. Österreich ist im internationalen Vergleich einer der Staaten, welche der Nutzung von DNA-Analysen zur Klärung von Straftaten sehr hohes Augenmerk zuwendet und dabei auch sehr große Erfolge hat. Die Aufträge von dieser Analysen fallen sowohl in den Aufgabenbereich der Sicherheitsbehörden als auch der Justizbehörden. Durch die zusätzliche internationale Vernetzung des Prümer DNA-Datenverbundes ist eine weitere Steigerung der Straftatenklärungen feststellbar.

"Die österreichische DNA-Datenbank ist die fünftgrößte der Welt. Und die Qualität der österreichischen Datenbank ist weltweit anerkannt," betonte die Innenministerin. "40 Prozent aller eingesendeten DNA-Tatortspuren führen zum Täter. Damit ist Österreich eines der erfolgreichsten Länder der Welt auf dem Gebiet der DNA-Tatortspurenauswertung."

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