"Volkskrankheit Depression: Neue Therapieoption ermöglicht rasche und effiziente Hilfe"

Wien (OTS) - Menschen, die an Depressionen leiden, leiden häufig sehr lange: Zuerst, bis die richtige Diagnose gestellt, und dann, bis die für sie richtige Therapie gefunden ist und sie optimal eingestellt sind. Auch bis dahin vergehen mitunter nochmals quälende Wochen oder sogar Monate. Denn erst nach 3 bis 4 Wochen Einnahme zeigt sich, ob ein Antidepressivum bei der betreffenden Person auch wirkt. Wenn nicht, muss z. B. die Dosis erhöht oder auf ein anderes Medikament umgestellt werden. Und dann muss wieder abgewartet werden, ob sich ein therapeutischer Effekt einstellt.

Das Ausbleiben des Therapieerfolges bedeutet nicht nur eine große weitere Belastung für die PatientInnen, sondern verringert Studien zufolge auch die Chance auf Response und Remission, also das Zurückgehen bzw. Verschwinden der Symptome. Darüber hinaus belasten das Nicht-Ansprechen auf das eine Medikament und der dadurch notwendige Switch auf ein anderes auch das Vertrauensverhältnis zwischen ÄrztIn und PatientIn. Eine durch die Umstellung resultierende Verschlechterung der Compliance sowie Entzugsphänomene können den Krankheitsverlauf zusätzlich negativ beeinträchtigen.

Wie gehen PsychaterInnen mit dieser Problematik um? Wie können mittels einer neuen Therapieoption diese Probleme in Zukunft bedeutend schneller gelöst werden? Wie kann den PatientInnen rasch und effizient geholfen und somit viel Leid erspart werden? Welche Vorteile bietet eine "Zweizügeltherapie" und wie kann dadurch ein bedeutend früherer Response erlangt und die Wahrscheinlichkeit einer Remission erhöht werden? Diesen Fragen gehen ExpertInnen anlässlich des XVII. Updates in Psychiatrie 2011, das vom 16. bis 17.06.2011 unter dem Vorsitz von O. Univ.-Prof. Dr. DDr. h.c. Siegfried Kasper stattfindet, im Rahmen einer Pressekonferenz nach.

Die ReferentInnen und ihre Themen
Prim. Univ.-Prof. Dr. Harald Schubert
Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Innsbruck
Begrüßung, Einführung und Moderation
O. Univ.-Prof. Dr. h.c. mult. Dr. Siegfried Kasper Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Wien
"Die unipolare Depression: Richtig erkennen und rasche Hilfe für die/den Patientin/en durch neue Therapieoption"
Prim.a Dr.in Susanne Lentner
Anton-Proksch-Institut SKH für Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabängige, Wien Kalksburg
"Komorbiditäten der unipolaren Depression"
Ao. Univ.-Prof. Dr. Peter Hofmann
Universitätsklinik Graz für Psychiatrie
"Die medikamentöse Therapie der unipolaren Depression"

Mit freundlicher Unterstützung von AstraZeneca Österreich GmbH

"Volkskrankheit Depression: Neue Therapieoption ermöglicht rasche und
effiziente Hilfe"


Die Österreichische Gesellschaft für Neuropsychopharmakologie und
Biologische Psychiatrie (ÖGPB) lädt zur Pressekonferenz.

Datum: 16.6.2011, um 10:00 Uhr

Ort:
Museumsquartier Barocke Suite A (im 1. Stock über
Museumsquartier-Haupteingang, MQ Point)
Museumsplatz 1, 1070 Wien

Rückfragen & Kontakt:

und Anmeldung zur Pressekonferenz
Urban & Schenk medical media consulting
Tel.: 0664/4169459,
E-Mail: barbara.urban@medical-media-consulting.at
Tel.: 0664/1607599, E-Mail: harald.schenk@medical-media-consulting.at
ID 2701 05/11

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