Sozialpartner begrüßen Neuregelung bei Auslandsmontage

PRO-GE, GPA-djp und WKÖ haben zentrale Forderungen durchgesetzt: 60-prozentigen Freibetrag und 400-Kilometer-Grenze

Wien (OTS/ÖGB) - "Mit dem Beschluss des Abgabenänderungsgesetzes für die steuerliche Begünstigung von Auslandsmontagen haben wir die Rechts- und Planungssicherheit für die Unternehmen sowie die Vorhersehbarkeit der Einkommen für die Beschäftigten erreicht. Die Neuregelung war dringend notwendig für den Wirtschaftsstandort Österreich und für die Sicherung von Arbeitsplätzen", zeigen sich die Sozialpartner-Vertreter Rainer Wimmer (Bundesvorsitzender Produktionsgewerkschaft), Karl Proyer (stv. Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) und Christoph Hinteregger (Arbeitgeber-Chefverhandler für die Metallindustrie) erfreut über den heutigen Ministerratsbeschluss. Vor allem mit der Freibetragsregelung von 60 Prozent des laufenden Einkommens und mit dem Geltungsbereich ab 400 Kilometern haben sich die Sozialpartner in den zentralen Punkten durchgesetzt.=

"Die Bundesregierung hat unsere Forderungen zum größten Teil umgesetzt und damit eine dauerhafte Lösung für die Exportwirtschaft und für die rund 20.000 betroffenen ArbeitnehmerInnen erzielt", sagen die Sozialpartner-Vertreter. So kann der Einkommenssteuerfreibetrag künftig bei 400 Kilometern bis höchstens 4.200 Euro im Monat für einen Zeitraum von ein bis sechs Monaten pro Jahr in Anspruch genommen werden. Notwendig wurde eine Neuregelung der Montagebezüge durch eine Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs Ende 2010, der die bestehende Regelung aufgehoben hatte.

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