ÖAMTC: 85 Prozent der Österreicher wissen gut über ESP Bescheid (Teil 2)

Internationale Studie zum Bekanntheitsgrad elektronischer Assistenzsysteme

Wien (OTS) - Elektronische Fahrerassistenzsysteme sind nicht nur nette Extras, sondern retten Menschenleben. "Das elektronische Stabilitätsprogramm ESP kann beispielsweise die Anzahl von Schleuderunfällen um bis zu 80 Prozent reduzieren und ist damit neben dem Gurt der zweitwichtigste Lebensretter im Auto", sagt ÖAMTC-Experte Friedrich Eppel. Der ÖAMTC ist Mitglied des internationalen Vereins eSafetyAware, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Bekanntheitsgrad von Fahrerassistenzsystemen zu verbessern. 2009 wurde erstmals eine Studie durchgeführt, die die Akzeptanz von Fahrerassistenten in fünf europäischen Ländern untersuchte. 2011 wurde die Studie in wesentlich größerem Umfang wiederholt. "Diesmal wurde die Studie in zehn europäischen Ländern durchgeführt, 5.000 Personen wurden befragt, 500 davon in Österreich", erklärt Eppel.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

* Generell ist das Wissen über Fahrerassistenzsysteme und die Bereitschaft, dafür extra zu bezahlen, in den vergangenen beiden Jahren gestiegen.

* Österreichische Autofahrer haben beim ESP einen Informationsvorsprung. "Im europäischen Durchschnitt wissen 62 Prozent der Fahrzeugbesitzer über ESP Bescheid, in Österreich sind es 85 Prozent", weiß der ÖAMTC-Experte.

* Generell leben die bestinformierten Autofahrer in Österreich, Deutschland und Tschechien. Lediglich über Tempowarnsysteme wissen Franzosen, Belgier und Spanier besser Bescheid. "Prinzipiell sind Lenker, die bereits gefährliche Situationen erlebt haben, besser über elektronische Assistenzsysteme informiert und schätzen deren Wichtigkeit höher ein", erklärt der Clubexperte. Klischeehaft, aber von der Studie bestätigt: Männer kennen sich bei Fahrerassistenzsystemen deutlich besser aus als Frauen.

* Bei der Kaufentscheidung ist Sicherheit das wichtigste Kriterium, gefolgt von Verbrauch, Betriebskosten und Komfort. "Jüngere Autofahrer achten allerdings beim Autokauf nicht so sehr auf Sicherheit wie ältere Lenker", gibt Eppel zu bedenken. Vor allem bei den zusätzlichen Kosten für die Sicherheitssysteme sieht der ÖAMTC-Experte nach wie vor Handlungsbedarf und fordert: "Sicherheit muss leistbar und ohne andere, teure Extras erhältlich sein."

* 67 Prozent der europäischen Autofahrer sind bereit, einen Aufpreis für ESP zu bezahlen. "Von den Autofahrern, die noch keine gefährlichen Situationen erlebt haben, würde aber nur die Hälfte ESP gegen Aufpreis bestellen", erklärt der Clubexperte.

* Für Spurhaltesysteme würden nur 40 Prozent der Europäer (37 Prozent der Österreicher) tiefer in die Tasche greifen, bei Tempowarnsystemen sind es gar nur 33 Prozent (Österreich: 24 Prozent).

Details zu sämtlichen Verkehrssicherheitsaktionen des ÖAMTC findet man auf der Homepage des Clubs unter www.oeamtc.at/makeroadssafe .

(Forts.)

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0002