Junge Industrie: Ergebnisse der Regierungsklausur zaghafte erste Schritte

JI-Mitterbauer: Beschlüsse zu Pensionspolitik enttäuschend - Bundesländer stärker in die Pflicht nehmen

Wien (OTS) - Als "zaghafte erste Schritte, aber im Interesse der jüngeren Generationen damit leider nicht ausreichend" bezeichnete die Bundesvorsitzende der Jungen Industrie (JI) Dr. Therese Mitterbauer die Beschlüsse der Regierungsklausur. "Wir wollen ja weiter optimistisch bleiben - zumindest zeigt die Bundesregierung den Willen, etwas weiterzubringen. Allerdings reichen ein paar Überschriften nicht aus, um das Ruder endlich herumzureißen und die stetig steigende Verschuldung unseres Landes zu stoppen."

Seien in den Bereichen Verwaltung, Gesundheit und Bildung zumindest "erste Akzente in die richtige Richtung" erkennbar, so sei das Ergebnis der Regierungsklausur in Bereich der Pensionspolitik "völlig enttäuschend. Es steht ja außer Streit, dass wir das tatsächliche an das gesetzliche Pensionsalter heranführen müssen -ohne konkrete Maßnahmen, etwa stärkere Abschläge bei Frühpensionierungen und einem sofortigen Ende der 'Hacklerregelung' -wird dies aber nicht gelingen", wie die JI-Bundesvorsitzende betonte.

Es müssten endlich wirkliche strukturelle Reformen angegangen werden. "Hier braucht es mutigere Schritte. So müssen endlich auch die Bundesländer viel stärker in die Pflicht genommen werden - worauf hier noch gewartet wird, ist nicht mehr zu verstehen", so Mitterbauer.

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