Schieder: Regierung schafft mit Regelung bei Auslandsmontage Anreize für internationale Schritte österreichischer Unternehmen

Auch Spendenabsetzbarkeit für Freiwillige Feuerwehren, Tierheime und Gnadenhöfe im Abgabenänderungsgesetz beschlossen

Semmering (OTS) - "Mit dem heutigen Beschluss des Abgabenänderungsgesetzes haben wir eine dauerhafte Lösung für die steuerliche Behandlung von Einkommen aus Montagetätigkeiten geschaffen. Ein wichtiger und notwendiger Schritt, der zukünftig weiterhin für steuerliche Anreize für Arbeitnehmer sorgt, sich auf Montagetätigkeiten einzulassen und österreichische Unternehmen bei Geschäften im Ausland durch den Einsatz österreichischer Fachkräfte unterstützt", so Finanzstaatssekretär Andreas Schieder am Dienstag nach dem Ministerrat. Notwendig wurde eine Neuregelung der Montagebezüge durch eine Entscheidung des VfGH, der letztes Jahr die bestehende Regelung aufgehoben hatte. "60 Prozent des laufenden Einkommens aus Montagetätigkeiten - also Beschäftigungen im Ausland, die länger als ein Monat dauern, weiter als 400 km von Österreich entfernt sind und unter erschwerten Bedingungen stattfinden - sind, bis zur monatlichen Höchstbeitragsgrundlagen von aktuell 4.200 Euro, lohnsteuerfrei", erläutert Schieder die neue Regelung. Betroffen davon werden etwa 15.000 bis 20.000 österreichische Arbeitnehmer sein.

Ein weiterer Punkt, der mit dem Abgabenänderungsgesetz beschlossen wurde, ist die Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit für Freiwillige Feuerwehren sowie Tierheime und Gnadenhöfe. "Die bisherige Regelung hat gezeigt, dass durch die Absetzbarkeit das Spendenvolumen positiv beeinflusst wurde. Diesem Trend Rechnung tragend, haben wir uns entschlossen, hier eine Ausweitung durchzuführen."

ULSG unterstützte 47 Unternehmen mit 1,3 Milliarden Euro

Ebenfalls im heutigen Ministerrat wurde ein Bericht über das Unternehmensliquiditätsstärkungsgesetz von Seiten des BMF eingebracht. "Wir haben mit diesem Mittel 47 österreichischen Unternehmen mit 132.000 Mitarbeitern in der Krise rasch und unter strengen Auflagen Kapital zur Verfügung gestellt, damit nicht jene Unternehmen, die unverschuldet durch die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise in Schwierigkeiten gekommen sind, diese ausbaden mussten", so Schieder. Der heutige Bericht zeige deutlich, dass es richtig war, dieses Mittel aufzusetzen und sehr gezielt einzusetzen. "So haben wir geholfen, dass diese Unternehmen sicher und gut durch die Krise gekommen sind - was aber am wichtigsten war: Sie mussten die Krise nicht mit Massenkündigungen beantworten, sondern konnten ihre Mitarbeiter behalten und hatten dadurch auch den Vorteil, jetzt, wo die wirtschaftliche Entwicklung wieder positiver ist, mit voller Kraft auf ihren jeweiligen Märkten aktiv zu sein."

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