Kräuter: "Grasser-Auftritt peinliche Groteske"

Untersuchungsausschuss-Forderung bekannt plumper Trick

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter bezeichnet den heutigen Auftritt von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser vor Medien als peinliche Groteske. Kräuter am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Die massiven Rundumschläge zeigen die steigende Panik des Beschuldigten Grasser. Nachdem nun endlich seitens der Justiz die logischen Ermittlungsschritte wie etwa Hausdurchsuchungen gesetzt wurden, versuchen Grasser und sein Anwalt eine skurrile Flucht nach vorne." ****

Die BUWOG-Causa, die Verwicklung in den Hypo-Zwischendeal oder die fragwürdigen Stiftungskonstruktionen in Liechtenstein, um nur einige Verdachtsfälle zu nennen, könnten zu einer Anklage wegen Amtsmissbrauch, Untreue oder Steuerdelikten führen. Kräuter: "Völlig von der Realität entfernt verlangen Grasser und sein Anwalt gleich einmal die Einstellung des BUWOG-Verfahrens und eine Bestrafung der ermittelnden Justiz. Damit hat sich Grasser einmal mehr selbst der Lächerlichkeit preisgegeben."

Zur Forderung Grassers nach einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss stellt Kräuter fest, dass niemand mehr auf die plumpen Tricks des Ex-Finanzministers hereinfalle. Kräuter: "Grasser hat sich am 23. Februar vor dem Hypo-Untersuchungsausschuss im Zusammenhang mit dem ominösen 500.000-Euro-Schwiegermutterdeal der Aussage entschlagen. Die Grasser-Methode, vollmundig einen Untersuchungsausschuss zu verlangen, vor Medien dann den supersauberen Verfolgten zu spielen und letztlich auf Fragen im Ausschuss zu schweigen, ist längst bekannt." (Schluss) pep/tg

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