Greenpeace: Verbot für unterirdische CO2-Lagerung begrüßenswert

CCS zu unsicher und zu teuer - Ökostromausbau Gebot der Stunde

Wien (OTS) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßt die Ankündigung von Wirtschaftsminister Mitterlehner, sich zukünftig auf den Ausbau Erneuerbarer Energien zu fokussieren und die unterirdische Speicherung von CO2, Carbon Capture and Storage (CCS), zu verbieten. Greenpeace warnt seit Jahren vor dieser Technologie, die weltweit noch nirgendwo erfolgreich eingesetzt wird. Die Risiken sind hoch:
Einerseits ist das CO2 bei Entweichen für Menschen und Tiere lebensgefährlich, andererseits ist die Technologie extrem teuer. Außerdem gibt es viel billigere Methoden das Klima zu schützen - etwa mit Ökostrom. Greenpeace geht davon aus, dass es bis 2025 dauern würde, bis die unterirdische CO2-Speicherung technisch so ausgereift wäre, dass sie praktisch anwendbar wird. Soviel Zeit bleibt im Kampf gegen den Klimawandel nicht mehr.

"Noch vor wenigen Jahren wollte die österreichische Industrie in CCS investieren. Wir freuen uns, dass Minister Mitterlehner dem Druck nicht nachgegeben hat und die Errichtung von CO2-Endlagern endgültig verbietet", so Greenpeace-Energiesprecher Jurrien Westerhof. "Wir hoffen, dass er sich nun umso eifriger für den Ausbau der Ökostromversorgung einsetzt, statt den weiteren Ausbau von Energie aus Wind und Sonne abzuwürgen."

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