FPÖ-Gartelgruber: Wiedereinstieg ins Berufsleben für Mütter erleichtern

Kinderbetreuung für Mütter ermöglichen

Wien (OTS) - "Es ist doch kein Erfolg, wenn Mütter ihre Kinder gerade in der besonders prägenden Phase der ersten Lebensjahren von fremden Menschen aufziehen lassen müssen", kritisiert die freiheitliche Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber die Aussagen von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek am Rande der Regierungsklausur am Semmering. Vielmehr müsse zuerst den Müttern ermöglicht werden, in den ersten Lebensjahren für ihre Kinder zu sorgen. Auch die Ergebnisse des "Jugendmonitors" bestätigten diese Linie. Einerseits bevorzugten gerade auch jungen Menschen die frühkindliche Betreuung durch die Eltern, andererseits sei erwiesen, dass diese Betreuung für die Entwicklung der Kinder besonders wichtig sei.

"Besonders wichtig ist es mir, den Müttern den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Eine Übergangsphase, in der Mütter sich bei verminderter Arbeitsbelastung weiter um ihre Kinder kümmern und dabei fließend wieder in den Beruf einsteigen können, wäre eine gute Lösung", meint Gartelgruber. Frauen würden so ihre Fähigkeiten zur weiteren Ausübung ihres Berufes trotz Kinderbetreuung erhalten. In mehreren anderen europäischen Staaten sei dies bereits erfolgreich umgesetzt. Und: "Um die Lohnschere zwischen Männern und Frauen zu schließen, sollten Kinderbetreuungszeiten bei Kollektivverträgen als Vordienstzeiten angerechnet werden", erklärt Gartelgruber.

"Beide Maßnahmen wären ein echter Fortschritt für die österreichischen Frauen, ganz im Gegensatz zu den Placebomaßnahmen, die Heinisch-Hosek immer anpreist. Diese sind reiner Populismus und nutzen den Österreicherinnen gar nichts", schließt Gartelgruber.

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