FPÖ-Podgorschek: Keine weiteren Milliarden für Griechenland

Transferunion muss sofort gestoppt werden

Wien (OTS) - Wesentlich schlechter, als von den Verfechtern der Milliardenhilfen vorausgesagt, verläuft die Entwicklung in Griechenland. "Wir dürfen keine weiteren Milliarden an österreichischem Steuergeld dorthin pumpen", erklärt FPÖ-Finanzsprecher, NAbg. Elmar Podgorschek mit Hinweis auf Meldungen in der Tageszeitung "Die Presse", wonach ein weiteres Hilfspaket in der Höhe von 65 Milliarden Euro wahrscheinlich sei und Österreich eine Milliarde Euro beisteuern solle. "Auch dieses weitere Paket wird Griechenland nicht retten, den österreichischen Staatshaushalt aber einmal mehr stark belasten. Die Bundesregierung soll endlich zugeben, dass die bisherigen Milliarden an Griechenland verloren sind und die Notbremse ziehen."

Besonders alarmierend seien zudem Hinweise auf massive Probleme Spaniens und Sloweniens sowie einen weiteren Finanzbedarfs Irlands, verweist Podgorschek auf entsprechende Berichte in den letzten Tagen. "Die Eurozone wird immer mehr zur reinen Transferunion, wobei die wirtschaftsstärkeren Staaten wie Österreich, Deutschland oder die Skandinavier die Zahlmeister sind", meint Podgorschek. Angesichts der enormen Staatsschulden Österreichs sei es aber völlig untragbar, auch für die Schulden anderer Staaten mit zu zahlen.

Mit Spanien sei auch eine der größten Volkswirtschaften Europas von der Krise betroffen, die von den anderen Eurostaaten kaum aufgefangen werden könne. Angesichts dieser Probleme wäre es höchst an der Zeit, endlich über Alternativen nachzudenken. Der Austritt einzelner Staaten oder die Zweiteilung der Eurozone in einen Hart- und einen Weichwährungsbereich könnten Möglichkeiten sein. "Wir sind an einem Scheideweg angelangt. Die Probleme des Euro dürfen nicht weiter schöngeredet werden, wie dies Rot und Schwarz tun. Im Interesse der Österreicher müssen wir endlich den Mut zu tragfähigen Alternativen zur derzeitigen Transferunion finden", schließt Podgorschek.

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