Kleines Glücksspiel - Was nutzen Verbote?

Wien (OTS) - In Oberösterreich, Salzburg Tirol, Voralberg und dem Burgenland ist das kleine Glücksspiel verboten und wie man aus der Liste auf Spieler-Info.at ersieht, ist dort ein sehr dichtes Netz an illegalen Geräten in Betrieb.

Spieler-Info.at hat in den letzten Jahren dutzende verwaltungs-, strafrechtliche und fiskalische Anzeigen gemacht und trotzdem spielen diese Betriebe größtenteils ungestört weiter.

Aus unserer Erfahrung in der Praxis ergibt sich somit, dass ein Verbot defacto nicht durchsetzbar ist. Das nun mehr vorbildliche und strenge neue österreichische Glücksspielgesetz (Novellierung 2010) bedeutet besseren Spielerschutz als ein Verbot.

Das neue Glücksspielgesetz sieht eine massive Reduktion der Geldspielautomaten in Österreich, eine Anbindung an das Bundesrechenzentrum und somit strenge Kontrolle auch gegen Programmmanipulation und fiskalische Delikte vor.

Im BMF wurde die Stabsstelle für Suchtprävention und Suchtberatung unter Leitung von Frau Dr. Doris Kohl eingerichtet, welche durch ein fixes Budget aus Beiträgen der Glücksspielindustrie (0,1 % der Umsätze) permanent gespeist wird.

Die SOKO Glücksspiel unter Leitung von Dkfm. Eduard Müller wurde zur Verstärkung der Schlagkraft in die Finanzpolizei integriert und ist Medienberichten zufolge laufend aktiv österreichweit tätig.

Wir verweisen auf die Plattform Spieler-Info.at und die hier veröffentlichten zahlreichen juristischen Expertisen, Hintergrundberichte, Tricks der Aufsteller und landesweiten Listen illegaler Geldspielgeräte.

Rückfragen & Kontakt:

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E-Mail: kontakt@spieler-info.at
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