Regierungsklausur - Csörgits: Pflegepaket bringt schnellere Verfahren und geringeren Verwaltungsaufwand

Pflege und Pensionen nachhaltig gesichert - Bundesregierung bringt Österreich weiter nach vorne

Wien (OTS/SK) - Das gestern im Rahmen eines 90 konkrete Projekte umfassenden Zukunftspakets präsentierte Pflegepaket, das noch im Sommer 2011 umgesetzt werden soll, bringt nicht nur die finanzielle Absicherung der Pflegeleistungen, sondern auch schnellere Verfahren und einen geringeren Verwaltungsaufwand. Das betonte SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits am Dienstag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. "Der Pflegefonds, ein wesentlicher Teil des Maßnahmenpakets zur Absicherung und Verbesserung der Pflege, ist bis 2014 mit 685 Millionen Euro dotiert und wird die steigenden Kosten der Länder für Sachleistungen abdecken", sagte Csörgits. ****

"Das Pflegefondsgesetz sorgt weiters für den Ausbau von Pflegedienstleistungen wie mobile Dienste, Tageszentren und stationäre Pflege. Denn für die SPÖ-geführte Bundesregierung steht fest, dass jeder in Österreich Zugang zu flächendeckenden und guten Pflegeleistungen haben muss", so die SPÖ-Sozialsprecherin, die weiters das klare Bekenntnis der großen Koalition zur nachhaltigen Sicherung des staatlichen, umlagenfinanzierten Pensionssystems begrüßt. "Eine wichtige Maßnahme zur nachhaltigen Absicherung unseres Pensionssystems ist es, die Anzahl der Invaliditätspensionen zu senken und somit das faktische Pensionsantrittsalter an das gesetzliche heranzuführen. Sozialminister Rudolf Hundstorfer hat hier mit Projekten wie der Gesundheitsstraße, "fit2work" und der verpflichtenden Rehabilitation vor der Pension bereits ganz konkrete Maßnahmen gesetzt", sagte Csörgits.

Nach dem großen Erfolg der Ausbildungsgarantie, mit dem die SPÖ-geführte Bundesregierung jedem Jugendlichen einen Ausbildungsplatz garantiert, werden künftig verstärkt Maßnahmen gesetzt, um jugendliche Bildungsabbrecher wieder in die Schule oder Lehre zu integrieren. Für Csörgits eine wichtige Maßnahme, denn:
"Zahlreiche Studien zeigen, dass Menschen ohne abgeschlossene Ausbildung besonders häufig von Arbeitslosigkeit und Armut betroffen sind." Auch die weiteren heute präsentierten Projekte mit konkreten Zeitplänen wie die Unterstützung von Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteigern auf ihrem Weg zurück ins Berufsleben, und die Weiterentwicklung des Arbeitsrechts und der Bildungskarenz sind "wichtige und notwendige Maßnahmen, um Österreich noch weiter nach vorne zu bringen." (Schluss) sv/bj

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