BZÖ-Hagen: Mindestgröße für Polizisten muss bleiben

Wien (OTS) - Klar gegen die Pläne von Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, die Mindestgröße für die Aufnahme in den Polizeidienst zu streichen, spricht sich BZÖ-Exekutivsprecher Christoph Hagen, selbst aktiver Polizist, aus. Frauen, die kleiner als 163 Zentimeter sind, dürfen derzeit nicht zur Polizei. Männer müssen mindestens 168 Zentimeter groß sein. Für Hagen geht es darum, dass "die Mindestgröße im Polizeialltag sinnvoll ist. Ein Polizist ist beispielsweise bei der Schlichtung von Raufhändeln auch körperlich gefordert. Die Mindestgröße hat sich bewährt und sollte nicht geändert werden", so Hagen.

Offensichtlich gehe es der Regierung darum, den bevorstehenden Personalengpass durch die Pensionierungswelle durch ein Auflassen der Zugangskritierien in den Polizeidienst zu beenden. Der BZÖ-Exekutivsprecher schlägt hier vor, eine "Rekrutierungsoffensive zu starten. Auch Mittzwanziger die bereits eine Berufsausbildung haben, aber am Arbeitsmarkt keine Beschäftigung finden, könnten für den Polizeidienst angeworben werden. Damit würde sich der Staat die Arbeitslosenunterstützung sparen und gleichzeitig neue dringend benötigte Kräfte für die Polizei rekrutieren", so Hagen.

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