FP-Gudenus: Letztklassiger SP-Anschlag auf die Wiener Linien

Um Personalkosten zu drücken, setzt die Stadt jetzt verstärkt auf private Anbieter

Wien (OTS/fpd) - "Die laufenden Bekenntnisse der Stadt zu den
Wiener Linien sind also nur Makulatur", stellt Wiens FP-Klubobmann Johann Gudenus fest, "die rot-grüne Stadtregierung will die Wiener Linien nicht nur mit unverschämten Preiserhöhungen unattraktiv machen, jetzt sollen sie auch noch gezielt von privaten Anbietern ausgebootet werden."

Hintergrund des Plans der Konzernleitung, speziell bei den Bussen verstärkt private Anbieter zum Zug kommen zu lassen, ist, die Personalkosten noch weiter zu drücken. Dabei, so erklärt die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, wurden von Arbeitgeberseite in den vergangenen Jahren besonders im Fahrdienst-Bereich die Arbeitsbedingungen "schon sehr ausgereizt".

"Das ist typisch für die roten Bonzen", ärgert sich Gudenus, "wenn irgendwo eingespart wird, dann immer bei den kleinen Angestellten. Da spielen die Freiheitlichen sicher nicht mit!" Er stellt sich voll hinter die Bediensteten der Wiener Linien: "Sie garantieren dafür, dass die Wienerinnen und Wiener rasch und sicher mit den Öffis unterwegs sein können. Ob Private ebenfalls diesen hohen Standard bieten können, darf bezweifelt werden."

Hinzu kommt für den FP-Klubobmann die Sorge, dass die Wiener Linien völlig kaputtgespart werden sollen. "Die Wiener Linien machen Defizit", so Gudenus, "vielleicht will die Stadt sie langfristig überhaupt umbringen, um dann alles an Private zu verschachern. In diesem Sinne ist vermutlich auch die Pannen-Serie bei den Wiener Linien zu sehen, die ja auf drastische Einsparungen zurückzuführen ist." (Schluss)

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