Donabauer: Landwirtschaft sichert Versorgung und Beschäftigung

Zum Tierschutz Gespräche führen - Zwangsbeglückung, nein danke!

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Die bestmögliche und höchstqualitative Versorgung mit Lebensmitteln ist der Dreh- und Angelpunkt für eine gemeinsame Agrarpolitik. Die Versorgung mit Lebensmitteln ist ein kostbares, keineswegs selbstverständliches Gut", betonte Abg. Karl Donabauer bei der gestrigen Parlamentarischen Enquete zum Thema "Gemeinsame Agrarpolitik nach 2013 - Chancen und Herausforderungen für Österreich".

"Versorgung bildet die Klammer zwischen den bäuerlichen Produzenten und den Konsumenten. Mindestens ebenso zentral ist der Faktor Beschäftigung, wobei die Landwirtschaft in ihren Bereichen etwa 500.000 Menschen Arbeit und damit Kaufkraft gibt. Versorgung und Beschäftigung sind die Kernbotschaften für die Erhaltung der ländlichen Räume", wobei Donabauer darauf vertraut, dass "wir im Herbst mit den Kommissionsvorschlägen eine gute Lösung für die EU-Agrarpolitik bekommen werden."

Respekt zollte Donabauer vor allem Kommissionsvertreter Klaus-Dieter Borchardt, der mit seinen "präzisen Einschätzungen zur Entwicklung der GAP sicher ein Schwergewicht im Kabinett von EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos ist." Auch Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich habe "die Enquete mit einer fundiert dargestellten nationalen Betrachtung bereichern können".

Versorgung und Beschäftigung sind Zukunftsfragen der Landwirtschaft

Was die Landwirtschaft braucht, um diese beiden Säulen Versorgung und Beschäftigung, die sowohl für die Gesellschaft und die Konsumenten zentral sind, aufrecht zu erhalten, umreißt Donabauer mit einem einzigen Stichwort: "Die Landwirtschaft benötigt Planungssicherheit." Um die Produktivität zu erhalten oder gar für den zunehmenden Welthunger zu steigern, müssen die Rahmenbedingungen für Investments garantiert sein. "Denn landwirtschaftliche Betriebe investieren nur dann, wenn sie davon leben können und wirtschaftlich ein Auskommen finden. Arbeit und Risiko allein sind nicht zumutbar und fördern die Abwanderung aus den Dörfern. Die Gefahr einer Entleerung des ländlichen Raumes hat unabschätzbare Folgewirkungen für die gesamte Wirtschaft", verwies Donabauer auf Branchen wie Gewerbe und Tourismus, die nur dann profitieren, wenn die Regionen vital bleiben.

Wirtschaftliche Existenzgrundlagen müssen für alle Produktionssektoren gelten. "Entwicklungen wie mehr Kontrollen und Bürokratie, Unwägbarkeiten in der sozialen Absicherung oder verschärfter Tierschutz können sich sehr schnell ruinös auswirken. Was den Tierschutz anlangt so sollen natürlich Gespräche geführt werden. Jede Zwangsbeglückung oder ein politisches Diktat sind den Bauern aber sicher nicht zumutbar", stellte Donabauer abschließend klar.
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