Vilimsky: ORF nach wie vor unter Manipulationsverdacht!

FPÖ verlangt Herausgabe der Originalbänder der "Am Schauplatz - Am rechten Rand"-Sendung - unabhängiges Institut soll ganze Wahrheit aufzeigen

Wien (OTS) - Auch das jüngste Sachverständigen-Gutachten betreffend die ORF-Bänder der Sendung "Am Schauplatz - Am rechten Rand" bestätigten nachhaltig die Verdachtsmomente der Manipulation, so heute FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky in Reaktion auf einen diesbezüglichen Bericht auf derstandard.at. Aus dem Gutachten zitierend werde dort festgehalten, dass die Frage der nachträglichen Manipulation keineswegs eindeutig beantwortet werden könne. Im Gegenteil liege die Wahrscheinlichkeit, dass die Bänder im Nachhinein vom ORF manipuliert wurden bei beachtlichen 50%!

Aussagen der beiden bezahlten ORF-Statisten in einem Kurier-Interview vom Oktober 2010 zielten ebenfalls in die Richtung, dass auf dem Band verbotene Äußerungen im Sinne der Wiederbetätigungsparagraphen gefallen seien, was ja nach wie vor seitens des ORF hartnäckig bestritten werde, so Vilimsky. Überdies gebe es mehr als ein Dutzend Zeugen, die den verfahrensgegenständlichen Ruf gehört haben wollen. Auch in der ersten Einvernahme vor der Polizei wurde der Ruf von den beiden ORF-Akteuren eingestanden.

"Durch die damalige sofortige Reaktion von FPÖ-Bundesparteiobmann Strache noch während der Aufzeichnungen durch das "Am Schauplatz"-Team konnte rasch aufgedeckt werden, dass die beiden Statisten mit einem ORF-Fahrzeug von Wien nach Wiener Neustadt gekarrt wurden, und dass die beiden für ihre Tätigkeit auch bezahlt wurden. Laut eigenen Angaben gegenüber dem Kurier wurden auch Nazi-Leibchen und Hakenkreuzfahnen auf ORF-Kosten angeschafft", berichtet Vilimsky. Die breite Front der ORF-Verteidiger zeige wunderbar auf, wie geschlossen sich das linke Netzwerk in Österreichs Medienlandschaft offenbare. Es bliebe allerdings die Frage offen, ob es in Österreich auch Journalisten außerhalb der linken Jagdgesellschaft gibt?

Die FPÖ ist weiterhin der Meinung, dass der ORF die Originalbänder herausgeben sollte. Durch die Begutachtung beispielsweise des ORF-unabhängigen Frauenhofer Instituts bestehe eine große Wahrscheinlichkeit die Wahrheit ans Tageslicht zu befördern. Die Gründe, warum der ORF bis dato eine Herausgabe verweigert ließen letztendlich so einige Schlüsse zu, hält Vilimsky fest.

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