Grünewald zu WIFO-Studie: Moderne Gesundheitspolitik ist vor allem Krankheitsprävention

Grüne: Mehr Geld für Präventionsmaßnahmen

Wien (OTS) - "Moderne Gesundheitspolitik braucht Krankheitsprävention. Doch die Regierung hat das immer noch nicht verstanden", kommentiert der Grüne Gesundheitssprecher, Kurt Grünewald, eine gestern erschienene WIFO-Studie. Demnach drohen die Gesundheitskosten um die Hälfte anzusteigen und bis 2015 auf 15 Prozent des BIP anzuklettern. Schuld daran sind laut WIFO-Chef Aiginger fehlende Investitionen in Prävention. Die Ausgaben dafür liegen in Österreich derzeit bei 1,78 Prozent der gesamten Gesundheitskosten, im europäischen Schnitt werden 2,9 Prozent für Krankheitsprävention ausgegeben.

"Krankheitsprävention ist eine Querschnittsmaterie und muss daher breit angelegt werden", fordert Grünewald. Dazu gehöre es unter anderem, Krankheiten nicht chronisch werden zu lassen und psychische Krankheiten zu erkennen und zu behandeln. "Hier gibt es nach wie vor massive Versorgungsdefizite", kritisiert Grünewald und sagt weiter:
"Zwar gibt es seitens des Gesundheitsministers vereinzelte Ziele und Programme. Es fehlen aber klare Ansagen, Zeitpläne und Finanzierungsgarantien. Hier müssen alle Ressorts handeln."

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