ARBÖ: Automotive Steuern und Abgaben steigen heuer um 10,7 Prozent

Gebot der Stunde: Belastungsstopp und Entlastung der Pendlerinnen und Pendler

Wien (OTS) - 12,4 Milliarden Euro werden die Autofahrerinnen und Autofahrer in Form von automotiven Steuern und Abgaben heuer an den Staat insgesamt abliefern müssen. "In Schilling umgerechnet sind das unglaubliche 170 Milliarden. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine enorme Steigerung um 10,7 Prozent", rechnet der ARBÖ vor.

Die Hauptursache für diesen weiteren Belastungssprung ist die Mineralölsteuererhöhung seit Jahresbeginn, aber auch Mehreinnahmen aus der Normverbrauchabgabe (NoVA), aus der motorbezogenen Versicherungssteuer und aus Mauten. "Das Maß ist voll, ein Belastungstopp der Autofahrerinnen und Autofahrer das Gebot der Stunde. Wer die Leistungsträger entlasten will, fängt am besten bei den Pendlerinnen und Pendlern an", fordert der ARBÖ. Gerade die ärmeren Bevölkerungsschichten, speziell am Land, die aufs Auto angewiesen sind, trifft die Kostenlawine am härtesten.

Überfällig ist eine grundlegende Reform der Pendlerpauschalen, sodass auch die Kleinstverdiener etwas von dieser Kostenkompensation haben. Ziel dieser Reform muss eine faire Entlastung der Pendlerinnen und Pendler sein, egal wie viel sie verdienen und egal, welches Fortbewegungsmittel sie benutzen, fordert der ARBÖ. Was das Kilometergeld betrifft, wäre allein aufgrund der galoppierenden Autokosten eine Erhöhung von 42 auf 46 Cent pro Kilometer gerechtfertigt, so der ARBÖ.

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