Die meisten Österreicher würden frei verfügbares Geld anlegen statt ausgeben

Frankfurt/Main (ots) - Entsprechend ihrer sicherheitsorientierten Mentalität würden die Österreicher frei verfügbares Geld anlegen, so das Ergebnis einer aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Studie von AXA Investment Managers. Auf die Frage hin, was sie am ehesten tun würden, wenn sie 50.000 Euro zur freien Verfügung hätten, nennt über die Hälfte der Befragten (51 %) die Geldanlage.

Investmentfonds spielen dabei wieder eine wichtigere Rolle: 15 Prozent der Fondsbesitzer würden das Geld in Investmentfonds investieren. Im Vorjahr war es lediglich jeder Zehnte. Vor allem bei Männern, Normal- und Besserverdienern sowie den 18 bis 39-Jährigen ist eine gesteigerte Anlagebereitschaft in Fonds erkennbar. Sparkonten weisen einen negativen Trend auf. "Die Österreicher verabschieden sich in ihrem Investitionsverhalten zunehmend von dieser "Parkposition". Die wirtschaftliche Lage hat sich wieder beruhigt und damit auch die Grundstimmung in der Bevölkerung: Die Österreicher wollen wieder investieren", so Karin Kleinemas, die für Nordeuropa zuständige Marketing-Chefin bei AXA Investment Managers.

Nach wie vor stehen auch private Ausgaben im Vordergrund: Die meisten Österreicher würden 50.000 Euro für eine größere Anschaffung verwenden (35 %) oder eine Wohnung renovieren (33 %). Während im Vorjahr noch 14 Prozent das Geld zur Schuldentilgung verwendet hätten, sind es in diesem Jahr gerade mal zehn Prozent.

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