AUF/FPÖ-Herbert: Wiedereinführung des "Polizeipraktikanten" kann Personalkollaps bei Polizei verhindern

Wien (OTS) - Nachdem die Polizeigewerkschaft zwischenzeitlich offenbar auch schon aus dem Winterschlaf erwacht sei, habe sie sich sofort eine seit Monaten von der AUF erhobenen Forderung - nämlich jener einer dringenden Personaloffensive aufgrund drastischer Pensionsabgänge bei der Exekutive - unter den Nagel gerissen und medial als eigene Idee verkauft, reagierte heute der Bundesvorsitzende der AUF und freiheitliche Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert, auf entsprechende Medienberichte.

So sei dieses Thema bereits am 17.05.2011 in der in dieser Nationalratssitzung abgehaltenen Fragestunde an Beamtenministerin Heinisch-Hosek durch die FPÖ (NAbg. Werner Herbert) angesprochen und auch in den vergangenen Monaten zuvor in zahlreichen freiheitlichen Debattenbeiträgen, Anfragen und Anträgen parlamentarisch bei der Bundesregierung eingefordert worden, erinnerte Herbert.

Umso überraschender sei nun der gegenständliche Vorstoß der FSG-dominierten Polizeigewerkschaft, die sich bisher zu diesem Thema hartnäckig verschwiegen habe, so Herbert. Offenbar sei aber der Leidensdruck der Polizistinnen und Polizisten, die trotz der durch das Versagen der Polizeigewerkschaft vorherrschenden tristen Arbeitsbedingungen immer noch hervorragende Arbeit leisten, offenbar doch zu groß geworden, als dass man die Sache unter den Teppich kehren könne, so Herbert weiter.

"Es bleibt abzuwarten, ob die Lösung dieses für die Exekutive essentiellen Problems - schließlich gilt es ja nicht nur die Einsatzbereitschaft der Exekutive zu gewährleisten, sondern auch die Sicherheit der österreichischen Bevölkerung sicherzustellen - bei der Polizeigewerkschaft auch in guten Händen ist", so Herbert, der daran erinnerte, dass die SPÖ-Polizeigewerkschaft kaum Gehör beim SPÖ-Bundeskanzler oder bei der SPÖ-Beamtenministerin gefunden habe, was sich auch an den vielen ungelösten Problemen und Missständen innerhalb der Exekutive tagtäglich zeige.

Herbert ist sich sicher, dass FPÖ und AUF jene nachhaltigen Argumente liefen werden können, die ein entsprechendes Maßnahmenpakt, samt der Sicherstellung von zusätzlicher Planstellen für die erforderlichen Exekutivbeamten zur Gewährleistung der Öffentlichen Sicherheit in Österreich zum Durchbruch verhelfen. Immerhin habe die AUF bereits erstmals im Dezember 2009 auf dieses drohende (Pensions-)Personalproblem bei der Exekutive hingewiesen und auch schon damals eine Lösung dafür angeboten - nämlich die Wiedereinführung des "Polizeipraktikanten" als Lehrberuf.

"Interessierte Jugendliche könnten dann in einer 3-jährigen Ausbildung den Polizeiberuf von Grund auf erlernen und auch langfristig mit dieser zusätzlichen Ausbildung bei der Polizei die erforderlichen zusätzlichen Personalressourcen sicherstellen", ist Herbert überzeugt. Zudem könne man damit auch einen wichtigen Anreiz zur Milderung der zu hohen Jugendarbeitslosigkeit schaffen und damit auch in diesem Bereich wichtige Synergien erzielen.
"Also meine Damen und Herren der SPÖ-Polizeigewerkschaft - falls es wieder nicht klappt mit dem SPÖ-Bundeskanzler oder der SPÖ-Beamtenministerin, kommen sie zur AUF. Denn wir erheben nicht nur Forderungen, sondern haben auch die richtigen Antworten auf ihre offen Fragen", so Herbert abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001