Schwarz: Konzil fordert "im Blick auf Arbeitswelt große Wachsamkeit"

Bischof Alois Schwarz erinnert zum 60-Jahr-Jubiläum der Katholischen Arbeitnehmerbewegung an Bedeutung des Konzils für Verhältnis der Kirche zur Arbeiterschaft

Wien, 22.05.11 (KAP) Das Zweite Vatikanische Konzil hat das Verhältnis der Kirche zur Arbeiterschaft positiv beeinflusst und dafür bleibende Bedeutung. Daran erinnerte Bischof Alois Schwarz in einem Beitrag für die aktuelle Ausgabe des Magazins "ZeitZeichen". Für die Kirche sei im Blick auf die Arbeitswelt "eine sehr große Wachsamkeit" als Grundhaltung entscheidend, wie es das Konzil in der Pastoralkonstitution "Gaudium et spes" selbst vorgezeigt habe. Gleichzeitig habe das Konzil die Beteiligung von arbeitenden Männern und Frauen in liturgischen Diensten und in den Pfarrgemeinderäten ermöglicht, stellte der Kärntner Bischof fest.

In seinem Beitrag zum 60-Jahr-Jubiläum der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Österreichs betonte Schwarz die grundlegende Sicht der Konzilsväter, wonach "der Mensch das Maß der Wirtschaft ist und nicht die Wirtschaft über dem Menschen steht". Von daher brauche es genügend und ausreichend entlohnte Arbeitsgelegenheiten, eine fachliche Ausbildung, aber auch Formen der Beteiligung der Arbeitenden im Unternehmen.

Bleibend wichtig seien das "Wahrnehmen der Situation" und die "Wachsamkeit für den Gestaltwandel der Gesellschaft". Dies könne auch bei den Firmenbesuchen und Gesprächen mit Unternehmern und Arbeitern praktiziert werden, zu denen immer wieder Bischöfe und Priester eingeladen werden.

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