Schwarz zum EFW 2011: Donauraum ist leuchtendes Beispiel für Europa

Potenziale und Synergien der Regionen Europas nutzen

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Das heurige Europa-Forum Wachau steht ganz im Zeichen der Regionen Europas. Gerade der Donauraum und die von Außenminister Dr. Michael Spindelegger initiierte Donauraumstrategie sind ein leuchtendes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Staaten und Regionen in unterschiedlichen Stadien des europäischen Integrationsprozesses. Hier arbeiten EU-Mitgliedsländer, Beitrittskandidaten und Anrainerstaaten Hand in Hand und nutzen die Vielfalt des gesamten Donauraums von Deutschland bis ans Schwarze Meer", erklärte die für EU-Regionalpolitik zuständige Landesrätin Mag. Barbara Schwarz.

Zur Rolle Niederösterreichs im Rahmen der Donauraumstrategie betont Schwarz: "Niederösterreich hat bereits seit 25 Jahren über die ARGE Donauländer zahlreiche Schritte zu einer gemeinsamen Entwicklung des Donauraums gesetzt. Erst letztes Jahr wurde hier im Rahmen des Europa-Forum Wachau mit der 'Göttweiger Erklärung' ein Forderungskatalog für die Donauraumstrategie der EU unterzeichnet und an Vertreter der europäischen Institutionen übergeben. Heute - ein Jahr später - können wir sagen, dass diese Forderungen bereits weitest gehend umgesetzt worden sind. So können wir also mit Fug und Recht behaupten, dass die Donauraumstrategie eine deutliche niederösterreichische Handschrift trägt."

"Gerade in den Bereichen Hochwasserprävention, Güterverkehr und Mobilität, aber auch im Kultur- und Tourismussektor oder bei der Nutzung erneuerbarer Energien können wir unser ganzes Know-How einbringen. Die Donauraumstrategie bringt neue Entwicklungschancen für alle beteiligten Länder, welche die Wirtschaftslage stabilisieren, neue Technologien nutzbar machen und den Lebensraum sichern. Diese breite Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Ebenen ist ein wesentlicher Ansatz für nachhaltigen Erfolg", erklärte Schwarz, die bereits in den letzten Jahren als Bürgermeisterin von Dürnstein maßgeblich an zukunftsweisenden Projekten entlang der Donau beteiligt war.

"Natürlich ist hier auch die Europäische Union gefordert, ihren Beitrag zur positiven Entwicklung aller Regionen Europas zu leisten. Nicht umsonst hat Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bereits letztes Jahr die klare Forderung erhoben, dass auch nach 2013 EU-Fördergelder für alle Regionen Europas zur Verfügung stehen müssen. Seiner europaweit einzigartigen Initiative haben sich 143 Regionen Europas angeschlossen. Das zeigt, wie wichtig eine zukunftsweisende EU-Regionalpolitik ist", so Schwarz.

"Niederösterreich wird sich auch in Zukunft für eine Fortsetzung der EU-Förderpolitik für alle Regionen Europas stark machen. Denn, es sind gerade die Regionen Europas, die funktionierende Konzepte für gesellschaftspolitische, wirtschaftliche und soziale Herausforderungen entwickeln und so zur Stabilität Europas maßgeblich beitragen", informiert Schwarz.

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