BZÖ-Hagen: Polizei-Pensionschaos gefährdet Sicherheit der Österreicher

ÖVP hat Massenpensionierungen und Überalterung zu verantworten

Wien (OTS) - "Das Pensionschaos rund um die kommenden Massenpensionierungen von Polizeibeamten gefährdet die Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher und zeigt, dass es im ÖVP-geführten Innenministerium keinerlei Zukunftsplanung gibt", so BZÖ-Exekutivsprecher Christoph Hagen, selbst Polizist, in einer Reaktion auf den heutigen Hilferuf der Polizeigewerkschaft in einem APA-Interview. Laut Gewerkschaft droht die Hälfte aller Exekutivbeamten ab 2013 in den Ruhestand zu gehen. "Weniger Polizei bedeutet weniger Sicherheit, mehr Verbrechen und mehr Opfer. Die Überalterung der Polizei ist eine seit längerem bekannte Tatsache und wurde bis jetzt vom ÖVP-geführten Innenministerium immer sträflich ignoriert. Das BZÖ verlangt eine weitere Aufnahmewelle von jungen Exekutivbeamten, um die Massenpensionierungen auszugleichen", so Hagen.

Der BZÖ-Exekutivsprecher fordert auch ein eigenes Exekutivdienstgesetz, um endlich vernünftige Arbeitsbedingungen für die Polizei umzusetzen. "Maria Fekter war als selbsternannte Eiserne Lady nur eisern gegenüber den eigenen Polizeibeamten. In den Wachstuben herrschen oft menschenunwürdige Bedingungen. Die neue Innenministerin Mikl-Leitner ist gefordert, hier sofort zu handeln und nicht nach bisheriger ÖVP-Manier die Augen zu verschließen". Hagen kündigt Anträge des BZÖ für eine Aufnahmewelle und für verbesserte Rahmenbedingungen bereits für die nächste Sitzung des Nationalrates an.

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