"trend": Exit von Bawag-PSK-Eigentümer Cerberus verschoben

Bawag-PSK-Generaldirektor Haynes: "Vier bis fünf Jahre, bis die Bewertung von Banken wieder das Vorkrisenniveau erreicht."

Wien (OTS) - Die vor viereinhalb Jahren vom US-Fonds Cerberus übernommene Bawag PSK wird länger als geplant in den Händen ihres Eigentümers bleiben, schreibt das Wirtschaftsmagazin "trend" in der am Montag, erscheinenden Ausgabe. Generaldirektor Byron Haynes erwartet, dass es noch "vier bis fünf Jahre dauert, bis die Bewertung von Banken wieder das Vorkrisenniveau erreicht". Frühestens 2012 kann Cerberus seine österreichische Beteiligung wieder verkaufen, zumindest den seinerzeitigen Kaufpreis von 3,2 Milliarden Euro zu erzielen ist derzeit aber völlig unreallistisch, so der "trend". Auch Ex-Finanzminister Hannes Androsch, mit knapp einem Prozent an der Bawag PSK beteiligt, erwartet einen Exit des Haupteigentümers "erst in einigen Jahren".
Die ehemalige Gewerkschaftsbank will nun vor allem durch Erweiterung ihres Filalnetzwerks über bestehende Postfilialen in Österreich wachsen. Aktuelle Zukaufmöglichkeiten wie die Österreich-Tochter der Hypo-Alpe-Adria-Bank oder das Auslandsgeschäft der Volksbanken stehen nicht zur Diskussion, berichtet der "trend": Wegen der EU-Auflagen für die Staatshilfe an die Bawag PSK "haben wir ein Zukaufverbot bis Ende Juni 2013", bestätigt Haynes.

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