"trend": FACC plant Börsengang und neues Werk in China

Der chinesische Luftfahrtkonzern Xi'an hält inzwischen 100 Prozent am oberösterreichischen Flugzeugzulieferer.

Wien (OTS) - Dem oberösterreichischen Flugzeugzulieferer FACC stehen rund zwei Jahre nach dem Einstieg des chinesischen Luftfahrtkonzerns Xi'an Aircraft Industry Company (XAC) große Veränderungen bevor, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Ende Februar übernahm der Mehrheitsgesellschafter Xi'an auch die restlichen Anteile der österreichischen Alteigentümer an dem Unternehmen. Damit befindet sich FACC nun komplett in chinesischer Hand. Noch heuer könnte es einen Börsengang der Holding FACC International geben, weiß der "trend" aus Unternehmenskreisen. Da deren Sitz in Hong Kong ist, gilt ein Listing an der dortigen Börse als wahrscheinlichste Option. Aber auch in Wien wird sondiert.

Neben dem Börsengang ist auch ein Werk in China geplant. Als Standort wurde Zhenjiang, rund 250 Kilometer nördlich von Shanghai, ausgewählt. Mit dem Bau soll noch im ersten Halbjahr begonnen werden. Abhängig ist das aber auch davon, wann der Partner feststeht, mit dem die FACC-Eigentümer das neue Werk finanzieren wollen. Der zunächst kolportierte chinesische Autozulieferer Xing Mei Long dürfte aus dem Rennen sein. Derzeit laufen Verhandlungen mit einem asiatischen Unternehmen aus dem Bereich Rohmaterialien. Das Werk in China soll von der FACC operativ betrieben werden. Angedacht ist eine Spezialisierung auf niedrigkomplexe Komponenten.

Rückfragen & Kontakt:

trend Redaktion, Tel.: (01) 534 70/3402

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TRE0003