Journalistenpreis des Europäischen Parlaments 2011: Drei österreichische Beiträge nominiert

Preis zeichnet journalistische Beiträge zum besseren Verständnis der europäischen Politik aus

Wien (OTS) - Drei journalistische Beiträge aus Österreich nehmen an der europaweiten Endrunde des Journalistenwettbewerbs des Europäischen Parlaments 2011 teil. Eine fachkundige Jury hat aus allen Einsendungen je einen Beitrag aus den Kategorien Print, Radio und Online nominiert. In der Kategorie TV wurde keine Nominierung vorgenommen. Die Vorauswahlsieger gehen nun gemeinsam mit den Siegerbeiträgen der anderen 26 EU-Länder ins Rennen um den Preis.

Drei Kriterien waren für die Bewertung der Jury ausschlaggebend: der Europabezug, die journalistische Qualität und der Beitrag zum besseren Verständnis der EU. In der Kategorie PRINT wurde der Kommentar "EU-Parlament als Führungsmacht" von Thomas Mayer (Der Standard) nominiert. Der Kommentar setzt sich mit der Rolle der Europäischen Union angesichts der Umbrüche in Nordafrika auseinander und ist "ein wichtiges und erhellendes Beispiel eines Journalismus, der sich der Herausforderungen Europas annimmt".

In der Kategorie ONLINE wurde der Kommentar "Was geht uns Ägypten an?" von Christoph Kotanko (Kurier) nominiert. Der Online-Kommentar setzt sich ebenfalls mit der Rolle Europas in Nordafrika auseinander und "stellt einen lebendig geschriebenen und überzeugenden Aufruf an Europa dar".

In der Kategorie RADIO wurde die Einreichung von Alexandra Sükar (Radio Content Austria), gesendet auf Antenne Steiermark, nominiert. Der Bericht hat die Arbeitsmarktöffnung für BürgerInnen der 2004 beigetretenen EU-Länder zum Inhalt und ist "ein aufklärerisch-edukativer Beitrag zu einem besseren Verständnis der Grundprinzipien der EU".

Aus den 27 VorauswahlsiegerInnen pro Kategorie wählt nun eine Jury, bestehend aus drei Europaabgeordneten, sechs Medienvertretern und der für Kommunikation zuständigen Vizepräsidentin des EU-Parlaments, die besten Beiträge aus. Der Journalistenpreis wird Mitte Oktober in Brüssel verliehen und ist mit 5.000 Euro pro Kategorie dotiert. Im Vorjahr wurden Beiträge aus Polen, Schweden, Ungarn und Großbritannien ausgezeichnet.

Nähere Informationen zum Preis finden Sie auf: www.eppj.eu.

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