VP-Leeb: Jegliche Subventionserhöhung für Vereinigte Bühnen ist durch nichts zu rechtfertigen

IHS Studie über Wirtschaftlichkeit der VBW soll offenbar als Rechtfertigung für geplante Subventionserhöhungen herhalten

Wien (OTS) - "Die SPÖ Wien ist sich für keine Täuschung mehr zu schade. Offenbar soll die heutige Pressekonferenz von Vizebürgermeisterin Brauner, in der eine IHS Studie über den Wirtschaftsfaktor Vereinigte Bühnen Wien präsentiert wird, nur dazu dienen, eine weitere Subventionserhöhung in Millionenhöhe für diesen Kulturbetrieb zu rechtfertigen. Das ist politische Augenauswischerei und Wählertäuschung der Sonderklasse. Kurz gesagt wird hier ein wirtschaftlich komatöser Patient mittels Subvention künstlich am Leben erhalten", so die Kultursprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Isabella Leeb.

Die ÖVP Wien hat bereits in den letzten Jahren die Geldverbrennungsmaschinerie Vereinigte Bühnen Wien kritisiert. Während anderswo in Europa mit Musicals Geld verdient wird,
wird es hier nur verbrannt. Auch eine Studie über die positiven Effekte einer Musicalbühne auf die Tourismuswirtschaft wird diese Tatsache nicht ungeschehen machen. Es kann nicht sein, dass immer mehr Subventionsmittel allein in die Vereinigten Bühnen Wien gesteckt werden. Bereits jetzt fließen mit mehr als 40 Mio. Euro jährlich mehr als 50% der gesamten Jahresförderung für Darstellende Kunst in einen einzigen Kulturbetrieb. Jede einzelne Karte ist mit ca. 220 Euro subventioniert. Hier liegt bereits eine arge Schieflage vor.

Die Wertschöpfung von Kultureinrichtungen für Wien war bereits 2008 ein Thema einer IHS Studie. Damals war die Wertschöpfung der Bundestheater das Thema. Eine Erhöhung der Subventionsmittel hat dies damals allerdings nicht nach sich gezogen.

"Die SPÖ kennt in ihrem politischen Umfeld offensichtlich kein Maß und Ziel. Wirtschaftskompetenz bei der SPÖ ist eine Fehlanzeige. Denn sonst müsste endlich eine, auch von uns lang geforderte, Strukturreform der Wien Holding Kulturbetriebe eingeleitet werden. Es kann und darf nicht sein, dass offenbar defizitär arbeitende Unternehmen mit Abermillionen subventioniert werden. Dass weitere Fördererhöhungen mit Studien über deren Umwegrentabilität kaschiert werden sollen, ist ein weiterer Tiefpunkt im politischen System des rot-grünen Wien", so Leeb abschließend.

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