Rennhofer: Ausbau der erneuerbaren Energie ist Gebot der Stunde

AK ist der größte Verhinderer eines wirksamen Ökostromgesetzes

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Der Ausbau der erneuerbaren Energie ist das Gebot der Stunde. In Niederösterreich gilt dazu schon seit Jahren ein klares Ja. Hier waren keine tragischen Ereignisse in Japan oder die politische Entwicklung in Nordafrika notwendig. Und ich bin auch froh, dass seit einigen Wochen fast alle Parteien im NÖ Landtag unsere Initiativen ernsthaft unterstützen. Einzig bei der SP-NÖ bin ich mir nicht sicher, ob sie nicht nur im Hohen Haus für Ökostrom eintreten. Denn die sozialistischen Vertreter der Arbeiterkammer sind die größten Blockierer eines wirksamen Ökostromgesetzes. Während VP-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf hier schon oft öffentliche Kritik am vorliegenden Entwurf und damit auch am zuständigen Minister geübt hat, macht die SP-Führung ihren Genossen in der AK die Mauer", stellt VP-Umweltsprecher LAbg. Franz Rennhofer fest.

"Erneuerbare Energie ist in Niederösterreich schon lange im Fokus - ich denke dabei an den kontinuierlichen Ausbau der Biomasse, der Wind- und Wasserkraft und an unsere Akzente, die wir im Wohnbau im Bereich der Sanierungen und der Energieeffizienz gesetzt haben. Hier ist das Land Niederösterreich vorbildhaft unterwegs. Dank dem Einsatz von Landesrat Pernkopf ist die Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte auch garantiert. Er ist es auch, der sich auf Bundesebene vehement für Verbesserungen in der Novelle des Ökostromgesetzes einsetzt", freut sich der VP-Umweltsprecher.

"Leider unterstützen nicht alle Kräfte im NÖ Landtag diesen Weg. Denn gerade die SP-NÖ agiert hier doppelbödig. Einerseits stimmt der Herr Leitner in der Landesregierung dem Wegfall der Ökostrom-Deckelung zu, gleichzeitig macht er aber seinen Genossen in der Arbeiterkammer die Mauer. Denn erst in den vergangenen Tagen haben sich die führenden Vertreter der AK wieder gegen ein wirksames Ökostromgesetz positioniert. Daher sollten Leitner, Leichtfried und Co. lieber einmal von ihren Genossen in der AK ein klares Ja zu erneuerbarer Energie abringen. Aber das ist typisch für den landesfeindlichen Kurs der Leitner-SPÖ, die wieder einmal die Parteiinteressen den Interessen der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher vorzieht. Die Rechnung für diese unverantwortliche Haltung werden die kommenden Generationen zahlen, die damit in die sichere Energiefalle gedrängt werden", so Umweltsprecher Rennhofer.

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