FPÖ-Neubauer: Austria Tabak ist schwarzes Kapitel bei den Roten!

Wien (OTS) - Wenn die sozialistische Zukunftshoffnung Fräulein Rudas, in völliger Unkenntnis der tatsächlichen Abläufe der Austria-Tabak-Privatisierung, ausgerechnet der FPÖ vorwerfe, an der endgültigen Schließung des letzten ATW-Produktionsstandortes verantwortlich zu sein, dann liege das vermutlich daran, dass sie zum Zeitpunkt des Verkaufs der ersten Tranche, erst sechzehn gewesen sei und sich daher nicht genau an die Vorgänge erinnern könne, sagte der freiheitliche NAbg. Werner Neubauer.

Dem Fräulein Zukunftshoffnung sei daher eine kurze zeithistorische Nachhilfestunde anzuraten, so Neubauer, der daran erinnerte, dass die ersten Privatisierungsschritte der Austria Tabak unter einer SPÖ/ÖVP-Regierung erfolgten. Für die zweite Tranche der Privatisierung 1999, sei bereits die Regierung Klima verantwortlich gewesen, in der die SPÖ sowohl Kanzler als auch Finanzminister stellten. Insgesamt seien in diesen Jahren 58,9 Prozent der Austria Tabak für 512 Millionen Euro durch die SPÖ privatisiert worden, so Neubauer, der auch daran erinnerte, dass dies ohne wirtschaftliche Notwendigkeit erfolgt sei, sondern ausschließlich um Budgetlöcher zu stopfen, die SPÖ-ÖVP-Regierungen verursacht hätten.

In den Jahren der FPÖ-Regierungsbeteiligung seinen dann die restlichen 41,1 Prozent an die britische Gallaher (die später von Japan Tobacco geschluckt wurde) verkauft worden, so Neubauer. Nur nebenbei, um dem Fräulein Zukunftshoffnung das wirtschaftliche "Geschick" ihrer Genossen vor Augen zu führen, sei erwähnt, dass damals der Kurs der Austria-Tabak-Aktie bei 40 Euro gelegen sei, jedoch um 85 Euro je Anteilsschein verkauft worden sei. "Der Minderheitsanteil von 41 Prozent spielte mit 769 Millionen Euro um die Hälfte mehr ein als die unter der SPÖ abgegebenen 59 Prozent", so Neubauer, der dem Fräulein Zukunftshoffnung riet, sich bei der Austria Tabak nicht allzu sehr aus dem Fenster zu lehnen, da dies eines der schwärzesten Kapitel der roten Wirtschaftspolitik sei.

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