Nationalrat - Binder-Maier: Bienensterben nicht auf die leichte Schulter nehmen

"Berlakovich muss die Notbremse ziehen" - Deutschland, Italien und Slowenien haben "Bienen-Killer" bereits verboten

Wien (OTS/SK) - Für die SPÖ-Nationalratsabgeordnete Gabriele Binder-Maier ist klar, dass man das Bienensterben nicht auf die leicht Schulter nehmen darf. Man müsse die Frage nach den Ursachen stellen. "Seriöse Studien zeigen, dass wir Menschen maßgeblich daran beteiligt sind", sagte Binder-Maier und wies auf die fatalen Folgen von Elektrosmog und vor allem von Monokulturen hin. "Dort vermehren sich Schädlinge und machen den Einsatz von Pflanzenschutzmittels nötig", so Binder-Maier. ****

Hierzu zähle auch die für Bienen so gefährliche Maisbeize. Für Binder-Maier ist es "hoch an der Zeit hier zu handeln". In Oberösterreich würden Imker bereits über einen Ausfall eines Drittels ihrer Flugbienen klagen. Deutschland, Slowenien und Italien haben "diese Bienen-Killer" bereits verboten, berichtete Binder-Maier. Sie fordert Landwirtschaftsminister Berlakovich auf, "die Notbremse zu ziehen".

Binder-Maier unterstrich neben dem ökologischen auch den hohen volkswirtschaftlichen Nutzen der Honigbienen. "Sie sind ein einzigartiges Phänomen, das man nicht unterschätzen darf. Sie sind der Motor unseres Ökosystems", sagte die SPÖ-Abgeordnete. So seien 80 Prozent aller Nutzpflanzen und 90 Prozent aller Obstbäume auf eine Bestäubung durch Honigbienen angewiesen. (Schluss) sa/sv

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