Hauptverband unterstützt Gesetzesvorstoß bezüglich Transparenz bei Wartezeiten von Operationen

Forderung nach mehr Transparenz bei Versicherten bereits im Masterplan enthalten

Wien (OTS) - Die Sozialversicherung setzt auf das Prinzip "Transparenz und Beteiligung" und hat sich schon in dem Mitte November präsentierten Masterplan Gesundheit zur Stärkung der Patientensicherheit und des Konsumentenschutzes bekannt: In diesem Sinne begrüßt der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger den gesetzlichen Vorstoß von Gesundheitsminister Alois Stöger, wonach die Spitäler dazu verpflichtet werden sollen, ein transparentes Wartezeitenmanagement für planbare Operationen einzuführen. Damit soll für die Patienten sichtbar gemacht werden, wer wie lange auf eine planbare Operation -etwa im Bereich der Augenheilkunde, Orthopädie, othopädische Chirurgie und Neurochirurgiebe - warten muß und gleichzeitig ausgeschlossen werden, dass Patienten mit Sonderversicherungen vorgereiht werden. "Transparenz und Beteiligung fördert die Identifikation der Bevölkerung mit dem Gesundheitswesen. Transparenz unterstützt darüber hinaus ein zielorientiertes Vorgehen, weil es die Spielräume nicht effizienten Handelns einschränkt", so der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger abschließend.

Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,2 Millionen Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte Angehörige). Der Behandlungsanspruch aus der Krankenversicherung wird beim Mediziner durch das e-card-System angezeigt: Die e-card als Schlüsselkarte enthält keine medizinischen Daten, ermöglicht dem Arzt aber die Überprüfung des Versicherungsstatus eines Patienten und die Nutzung weiterer Services. Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist das organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung Österreichs.

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