"Sekt-Party für Banken": SJÖ zeigt grenzenlose Unverschämtheit der Banken auf

Selbsternannte "LeistungsträgerInnen" demonstrierten für "Gagenglück statt Geld zurück"

Wien (OTS) - Der Eingangsbereich vor der Erste Bank am Graben war heute Mittwoch Schauplatz einer ausgelassenen Sekt-Party unter dem Motto "Gagenglück statt Geld zurück". Die Sozialistische Jugend rief per Facebook zu einem Flashmob auf, um die Unverschämtheit der Banken aufzuzeigen. Anlassfall war der "Auszucker" von Erste-Bank-Chef Treichl, der sich über die "zu feige und blöde" Politik lustig machte. "Es wäre schön, wenn die Rekordgewinne der Banken nicht in Form von Gagenexplosionen in die Taschen der Aufsichtsräte und ManagerInnen wandern, sondern ein Teil davon in die Staatskasse", betonte Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend.

Mit Sekt und Kaviar und Handschildern mit Aufschriften wie "Geiz ist geil" oder "Leistung muss sich wieder lohnen" stießen fein verpackte "LeistungsträgerInnen" darauf an, dass es nach der Finanzkrise wieder so weitergehen kann wie zuvor. In Flyern mit der Aufschrift "Schluss mit lustig" bewarben die Jugendlichen auch Forderungen nach Anhebung der Bankensteuer, Einführung von Vermögenssteuern, dem Ende der Absetzbarkeit der ManagerInnengehälter, sowie eine Reform der Gruppenbesteuerung. "Es scheint so, als hätten viele aus der Krise nichts gelernt. Uns ging es darum, mit der Party diese Fehlentwicklung aktionistisch aufzuzeigen und unseren Forderungen Gehör zu verschaffen. Zu unserer Freude beteiligten sich auch zahlreiche PassantInnen, der Zuspruch war groß", sieht Moitzi abschließend einen vollen Erfolg der Aktion. Fotos von der Aktion sind online unter folgendem Link abrufbar:
http://www.flickr.com/photos/gegenrechts/sets/72157626624130739/

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