Treichl - Die Politiker-Beschimpfung

Ein Kommentar von Peter Muzik für EU-Infothek.com

Wien (OTS) - Die Aufregung wird sich noch lange nicht legen: Die -zugegeben - nicht besonders eleganten Sager des sonst so dezenten Erste Group-Generals Andreas Treichl haben das Land in zwei Lager gespalten. Das eine - größere -, zu dem etwa die global betroffenen Politiker sowie viele obrigkeitshörige Bürgerinnen und Bürger zählen, hält ihn seit der dramatischen Politikerbeschimpfung von Salzburg für "Österreichs frechsten Banker" ("Der Standard"). Ein Unternehmenschef, der noch dazu staatliche Notstandshilfe beziehen musste, solle sich, wird in Internetforen ebenso deponiert wie an Wirtshaustischen, derartige Verbalinjurien sparen und besser den Mund halten.

Das andere - eindeutig kleinere - Lager, dem unzählige Unternehmer, Manager und Wirtschaftsexperten sowie kritisch denkende Österreicherinnen und Österreicher zuzurechnen sind, signalisiert nicht nur Verständnis, dass Treichl der Kragen platzte, sondern auch freudige Zustimmung zur herben Diagnose. Mit dem ungewöhnlich scharfen Pauschalurteil - Politiker seien "zu blöd" oder "zu feig" und hätten "von der Wirtschaft keine Ahnung" - spricht ihnen der Erste-Boss geradewegs aus der Seele. Bravo, heißt es, dass sich einer so etwas einmal zu sagen getraut hat.

Wer hat recht?

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier:
http://www.ots.at/redirect/euinfothek1

Copyright:

EU-Infothek.com ist ein Online Magazin für EU-Interessierte und bietet Medienpartnern eine Nutzung der RSS-Feeds sowie einzelner Beiträge an. Diese Nutzung ist kostenfrei gestattet, wenn der Nutzer EU-Infothek.com als Quelle angibt und auf EU-Infothek.com verlinkt.

Rückfragen & Kontakt:

EU-Infothek
Telefon +43-1-5263544/31
e-mail: redaktion@eu-infothek.com
www.eu-infothek.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0010