FP-Gudenus: Mikl-Leitners Image-Kampagne ging gehörig in die Hose

Bei 11.200 Kontrollen im Rahmen ihrer "Aktion scharf" wurden gerade einmal zwei Illegale gefasst

Wien (OTS/fpd) - So schön hatte sich die neue schwarze Innenministerin das vorgestellt: 100 Polizisten der "SOKO-Ost" mussten für Mikl-Leitner eine Nacht lang auf der Strecke von Wien bis zur tschechischen Grenze nach Bösewichten fahnden. Der "Erfolg" nach 11.200 Kontrollen: Lediglich zwei illegal eingereiste Ausländer wurden festgenommen. Nach einem Kurzbesuch bei der Polizei-Truppe zeigte sich die neue Innenministerin trotzdem - wie geplant - sehr zufrieden.

Das Murren der Beamten über diese als reine Image-Kampagne angelegte Aktion ist für Wiens FP-Klubobmann Johann Gudenus nachvollziehbar:
"Dass die alten Grenzkontrollen deutlich effektiver waren, ist den Polizisten bewusst. Aber diese haben wir ja leichtfertig aufgegeben. Um einen ähnlichen Schutz für die Bürger wie damals zu gewährleisten, müssen wir bei der Exekutive das Personal massiv aufstocken - eine langjährige FP-Forderung!"

Besonders besorgt zeigt sich Gudenus, weil der rote Verteidigungsminister eben dabei ist, das Österreichische Bundesheer zu zerstören. Der FP-Klubchef: "Das Experiment in Deutschland zeigt, dass es weder genug Interessenten für ein Berufsheer noch für die Freiwillige Truppe gibt. Trotzdem will Darabos ein ähnliches System bei uns einführen. Dann kann in einem Notfall nicht einmal mehr das Bundesheer die Polizei bei der Grenzsicherung unterstützen." (Schluss)

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