Josefstadt: Grüne und SPÖ fordern eine echte soziale Nutzung des ehemaligen karthographischen Instituts am Hamerlingpark

Die neu zu errichtende SeniorInnenresidenz kommt bis jetzt nur zu einem sehr geringen Teil den JosefstädterInnen zu Gute

Wien (OTS/SPW-K) - Das ehemalige karthographische Institut soll demnächst umgebaut werden. In einem Teil des Gebäudes wird eine SeniorInnenresidenz mit angeschlossener Pflegeeinrichtung und Ärztezentrum errichtet. In einem Großteil werden jedoch herkömmliche Wohnungen entstehen. Die im Gemeinderat neu zu beschließende Flächenwidmung sieht eine 60prozentige soziale Nutzung vor. Der Eigentümer, die Bundesimmobiliengesellschaft schafft in ihrem vorgeschlagenen Projekt jedoch nur 35 Prozent.

Den Grünen und der SPÖ Josefstadt ist das zu wenig. Sie fordern eine echte soziale Nutzung des Gebäudes für alle JosefstädterInnen. "Es werden zwar betreute Wohnungen für SeniorInnen entstehen, aber leider sind diese für Normalverdienende nicht leistbar. Daher muss ein Teil des Gebäudes für alle JosefstädterInnen für soziale Zwecke geöffnet werden", sagen die beiden Klubobfrauen Stefanie Vasold (SPÖ) und Doris Müller (Grüne). "Vorstellbar sind für uns zusätzlich zum vorgeschlagenen Projekt z.B. noch ein Kulturzentrum und ein Indoorspielplatz", sind sich Müller und Vasold einig.

"Wir begrüßen zwar, dass endlich betreutes Wohnen für SeniorInnen im Bezirk möglich wird und wir werden uns auch nicht dogmatisch in unserer Stellungnahme an die von der Stadt Wien vorgeschlagene 60prozentige soziale Nutzung des Gebäudes klammern. Allerdings: eine Zustimmung für das vorgeschlagene Projekt wird es von rot-grüner Seite nur dann geben, wenn der Anteil an sozialer Nutzung erweitert wird", sagen die beiden Klubvorsitzenden.
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