Bären in Kärnten: VIER PFOTEN fordert konsequente Vorbeugung

Wien (OTS) - In Kärnten ist wieder der Bär los - glücklicherweise, nachdem "Meister Petz" in Österreich in den letzten Jahren fast ausgerottet wurde. Die in den letzten Tagen gemeldeten Schäden an Schafen und Bienenstöcken sind allesamt Folge einer unzureichenden Absicherung. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN fordert alle potentiell Betroffenen zu Sicherheitsmaßnahmen auf, um das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier problemlos zu gestalten und Tierverluste von vornherein zu vermeiden. Weidetierhalter und Bienenzüchter müssen wieder lernen mit den heimischen Wildtieren zu leben.

Der Bär in Laas (Gemeinde Kötschach-Mauthen) war von drei Schafen hinter einem Holzzaun angelockt worden und hatte eines der Tiere erbeutet. Die Überwindung des Zauns muss für den Braunbären mühelos gewesen sein. Die in den letzten Tagen geplünderten Bienenstöcke waren ebenfalls nicht elektrisch gesichert. "Konflikte mit den Bären können durch effektive Vorsorge verhindert werden. So haben sich der Einsatz von Elektrozäunen oder die nächtliche Einstallung bei der Weidetierhaltung bereits bestens bewährt", erklärt Johanna Stadler Geschäftsführerin von VIER PFOTEN.

VIER PFOTEN begrüßt die Rückkehr von Braunbären in ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet ausdrücklich und plädiert für eine friedliche Koexistenz durch eine angemessene Aufklärung der Bevölkerung. Bären sind in Österreich streng geschützt und alle Alpenländer unternehmen große Anstrengungen, um eine konfliktarme Wiedereinwanderung zu ermöglichen. "Wir müssen alle an einem Strang ziehen, und 'Meister Petz' schützen: Tier- und Artenschutz, Jäger-und Bauernschaft sowie die Politik. Die Fälle Bruno und Roznik dürfen sich nicht wiederholen", so Stadler abschließend.

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Johanna Stadler
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