Nationalrat - Cap: Eurozone darf nicht zum "Festmahl der Populisten" werden

Wien (OTS/SK) - "Österreich macht das Vernünftigste, was man machen kann. Griechenland muss saniert und reformiert werden, damit auch Österreich weiter von der Eurozone profitieren kann", sagte SPÖ-Klubobmann Josef Cap am Mittwoch im Rahmen der Aktuellen Europastunde zum Thema "Eurolüge", das vom BZÖ gewählt wurde. Die Mitgliedschaft in der Eurozone dürfe nicht zum "Festmahl der Populisten" werden, hier geht es um Arbeitsplätze und Beschäftigung, so Cap zu BZÖ-Chef Bucher, den der SPÖ-Klubobmann daran erinnerte, dass "ihr Übervater Jörg Haider sich im Jänner 2001 gefreut hat, dass Griechenland Mitglied in der Eurozone wurde." ****

Dieser Jörg Haider war es auch, der einen Haftungsrahmen von 18 Milliarden Euro bei der Hypo Alpe Adria zu verantworten hat. "Sie sollten eigentlich im Untersuchungsausschuss in Klagenfurt sitzen und nicht hier Österreich herunterreden", so Cap zu den Kärntner BZÖ-Abgeordneten. Es müsse "Schluss sein, mit dem Herunterreden von Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmern und investitionsbereiten Unternehmen. Sie zeichnen hier ein Bild eines Landes, das es gar nicht gibt", so Cap.

Den von Finanzministerin Maria Fekter gezogenen Vergleich der Situation Griechenlands mit Österreich wies Cap entschieden zurück:
"Sie haben den historischen Fehdehandschuh hier in den Plenarsaal geworfen, wenn sie die Situation Griechenlands mit Österreich in den 70er-Jahren vergleichen. In Österreich in den 70er-Jahren hat es einen unvergleichbaren Auf- und Ausbau des Sozial- und Wohlfahrtsstaates gegeben und ganze Generationen haben einen sozialen und bildungsmäßigen Aufstieg geschafft, wie nie zuvor." (Schluss) mb/mp

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