VP-Gerstl: Häupl holt Wiener Grüne zurück auf Boden der Realität

Wiener Bürgermeister beendet grünen Traum vom 100-Euro Ticket

Wien (OTS) - "Häupl hat die Wiener Grünen sehr unsanft aus ihren Phantastereien zur Billig-Jahreskarte für alle geholt. Dabei sind die Verhandlungen zur Tarifreform noch nicht annähernd abgeschlossen", betont der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, Stadtrat Wolfgang Gerstl, in Reaktion auf gestrige Aussagen des Wiener Bürgermeisters.

Der VP-Verkehrssprecher betont erneut, dass man im Zuge der Verhandlungen nicht auf die Erhöhung der Leistungen vergessen darf. "Für jede Leistung muss es auch eine entsprechende Gegenleistung geben, so auch für erhöhte Tarife. Letztlich kommt eine Erweiterung des Angebots ja allen zugute, denn mehr Leistung bedeutet mehr Kunden. Und die bringen den Wiener Linien wieder mehr Geld ein", erläutert Gerstl. Zudem verweist er darauf, dass nach wie vor 130 Mio. Euro aus der Parkraumbewirtschaftung auf Abholung warten, die für Öffentliche Verkehrsmittel und Garagen verwendet werden müssen. "Damit ließe sich sicher auch die eine oder andere Verbesserung für die Kundinnen und Kunden der Wiener Linien finanzieren", so Gerstl.

In Punkto sozial gestaffelte Tarife, die die Grünen als "Wiedergutmachung" für das Sterben ihrer 100-Euro-Jahreskarte ins Leben zu rufen gedenken, erinnert der VP-Stadtrat daran, dass solche Tickets längst Realität seien. "Es gibt ein Semesterticket für Studenten um 50,50 Euro und eine Monatskarte für sozial schwache Personen um 15,20 Euro, also um 70 Prozent verbilligt zum Normalpreis. Viel Spielraum für weitere Preissenkungen gibt es da nicht mehr", betont Gerstl. In Zusammenhang mit den Semestertickets für Studenten fordert er erneut die längst überfällige Angleichung der Tickets für FH-Studenten an die tatsächlichen Studienzeiten ein, denn "eine Benachteiligung der Fachhochschul-Studierenden darf einfach nicht länger an der Tagesordnung sein."

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