Ein bisschen was von Irrwitz ... (Kommentar Claudia Grabner)

Klagenfurt (OTS) - Es hat wahrscheinlich wirklich etwas mit
Irrwitz zu tun: Da leistet sich Österreich ein Frühpensionsparadies auf Kosten der künftigen Generation, schickt 600.000 arbeits- fähige Mitt- und End-50er in die Rente, steht baff vor 300.000 Arbeitslosen, um zeitgleich 460.000 Gastarbeiter ins Land zu holen, verjuxt Milliarden für eine vielgleisige Bürokratie und denkt nicht daran, auch nur irgendetwas zu ändern ...
Unmut und Frust ob des politischen Stillstandes bei zeitgleicher Weiterführung diverser Blödheiten steigen. Und sie steigern sich da zur Empörung, wo man mit Unwahrheiten versucht, das Volk zu täuschen. Etwa wenn man erklärt, Pensions-, Bildungs- und Gesundheitssystem seien auf Jahrzehnte gesichert. Das erinnert ein bisschen an das Doppelspiel der Bankenwelt, die - um große Geschäfte zu machen -Länder wie Griechenland mit Krediten versorgte, obgleich sie wusste:
da tscheppert es. Und jetzt soll wieder einmal die Politik mit Milliarden - nicht primär Griechenland - vielmehr den Banken Europas aus der Patsche helfen.

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