BZÖ-Grosz: "Pilgerverbotstafel" erinnert an "Kauft nicht bei Juden" - Staatsanwaltschaft hat bei Verhetzung tätig zu werden

"Unfassbare Entgleisung ist schlicht abartig und menschenrechtswidrig"

Graz/Wien (OTS) - Heftige Kritik übte heute der steirische BZÖ-Chef und Menschenrechtssprecher Gerald Grosz an der Aktion eines obersteirischen Großgrundbesitzers, der ein Betretungsverbot für pilgernde Geistliche durch seinen Wald mittels Tafeln ausgesprochen hat. "Diese Aktion ist nicht nur zutiefst geschmacklos, sondern schlichtweg abartig und menschenrechtswidrig. Diese Verbotstafel für Geistliche und gläubige Christen erinnert in erschütternder Art und Weise an andere hetzerische Tafeln der Vergangenheit wie beispielsweise "Kauft nicht bei Juden ein". Hier liegt der Tatbestand der Verhetzung auf der Hand, die Staatsanwaltschaft hat von sich aus tätig zu werden", so Grosz, der zudem eine sofortige Entfernung dieser Tafeln forderte.

Es werden hier eine Glaubensgemeinschaft und der damit verbundene Priesterstand pauschal kriminalisiert. "Der Tatbestand der Verhetzung ist erfüllt und ich fordere die Justiz auf, mit derselben Vehemenz vorzugehen, wie bei anderen medial bekannt gewordenen Delikten der letzten Jahre. Herr Rothwangl wandelt auf den Spuren einer Susanne Winter nur unter umgekehrten Vorzeichen", so Grosz.

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