Nationalrat - Stauber: Ja zum Ausstieg aus Plastiktragetaschen

Gessl-Ranftl und Weninger plädieren für Müllvermeidung und umweltfreundliche Materialien

Wien (OTS/SK) - Der Einsatz von Tragetaschen aus nicht
verrottbarem Kunststoff ist Schritt für Schritt zu reduzieren. Das bekräftigte heute, Dienstag, SPÖ-Abgeordneter Peter Stauber in der Sitzung des Nationalrats. "Ja zum Ausstieg aus Plastiktragetaschen", sagte Stauber. SPÖ-Abgeordnete Andrea Gessl-Ranftl betonte, dass "Müllvermeidung oberstes Gebot sein muss". Tragehilfen und Verpackungen aus Plastik sollten so rasch wie möglich durch umweltschonende Materialien ersetzt werden. Auch SPÖ-Abgeordneter Hannes Weninger trat für ein Verbot für Tragetaschen ein. Es gelte auch, "der Verpackungsindustrie einen volkswirtschaftlich sinnvollen Weg aufzuzeigen". ****

Stauber unterstrich in Sachen Ausstieg aus den Plastiktragetaschen, dass es realistische Übergangsphasen geben müsse, damit sich die Wirtschaft auf die neue Situation einstellen könne. Gessl-Ranftl verdeutlichte, dass nicht vermeidbarer Müll so umweltfreundlich wie möglich sein müsse. Die Verwendung von Kunststofftragetaschen sei Schritt für Schritt zu reduzieren, umweltfreundliche Materialien seien zu forcieren. Ein sofortiger Ausstieg sei nicht möglich, da dies u.a. auch dem EU-Recht widerspricht, sagte die SPÖ-Abgeordnete.

Weninger unterstrich, dass das Nylonsackerl zum Symbol für die Wegwerkgesellschaft und zum Symbol für Ressourcenvergeudung geworden sei. Es gelte daher, Konsumentinnen und Konsumenten zum Verzicht auf Plastiktragetaschen zu motivieren. Außerdem müsste diesbezüglichen Kommunal- und Regionalinitiativen der Rücken gestärkt werden, erklärte Weninger. (Schluss) mb/sv

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