FPÖ-Gartelgruber: Hervorragende Brustkrebsvorsorge in Tirol muss erhalten bleiben

Starke ideologische Tendenzen im Frauenbericht sind abzulehnen

Wien (OTS) - "Das Land Tirol ist derzeit bei Brustkrebsvorsorge weltweit führend. An dieser hohen Qualität der medizinischen Vorsorge darf nicht gerüttelt werden", erklärt die freiheitliche Frauensprecherin und Sprecherin der freiheitlichen Tiroler Abgeordneten, NR Abgeordnete Carmen Gartelgruber anlässlich der Debatte über den Frauengesundheitsbericht im Nationalrat. Jeglichen Vorstößen, das Tiroler System bei Brustkrebsvorsorge an wesentlich schlechtere EU - Standards anzupassen, müsse eine klare Absage erteilt werden. "Ich bin sehr froh, dass ein Allparteienantrag auf Initiative der Tiroler Freiheitlichen im Innsbrucker Landtag zustande gekommen ist, der diese Forderung noch einmal mit allem Nachdruck unterstreicht. Auch ich werde mich im Nationalrat mit aller Vehemenz gegen eine Verschlechterung unserer hohen Qualitätsstandards aussprechen", stellt Gartelgruber klar.

Der sehr ausführliche Frauengesundheitsbericht sei leider in einigen Teilen eher von ideologischen Wunschvorstellungen denn medizinischen Erkenntnissen getragen. "Es ist schade, dass sich linke Feministinnen sogar auf der Feld der Frauengesundheit austoben wollen. Gesundheitspolitik sollte abseits von Ideologien zum Wohle der Menschen betrieben werden", meint Gartelgruber. Besonders beim Thema Abtreibungen seien bereits im Ausschuss die Wogen hochgegangen. Nach einem Hinweis einer der Verfasserinnen des Berichtes, dass es internationale Studien über gesundheitliche Probleme von Frauen nach Schwangerschaftsabbrüchen gebe, versuchte die Expertin der sozialistischen Fraktion diese Studien in einem höchst emotionalen Ausbruch ohne entsprechende Grundlage als "ideologisch motiviert" zu verunglimpfen. "Leider ist genau das Gegenteil richtig. Immer wieder wird versucht, die Probleme, die Frauen nach Schwangerschaftsabbrüchen haben, aus ideologischer Verblendung unter den Tisch zu kehren. Dies kann man auch beim vorliegenden Frauengesundheitsbericht wieder sehen. Dort wird nur davon gesprochen welche Erleichterung eine Abtreibung für Frauen sei", verweist Gartelgruber auf äußerst fragwürdige Passagen im Bericht. Frauen, die nach Abtreibungen unter Problemen litten, würden einfach nicht beachtet, frei nach dem Motto, das nicht sei, was nicht sein dürfe. Außerdem sei darauf hingewiesen, dass Kanzler Bruno Kreisky bei der Einführung der Fristenlösung begleitende Maßnahmen versprochen habe. "Nach fast vierzig Jahren ist dieses Versprechen noch immer nicht eingelöst. Wir werden weiter darauf drängen, dass dies endlich passiert", erklärt Gartelgruber.

Auch im Abschnitt über Migrantinnen sowie in anderen Bereichen manifestiert sich die ideologische Ausrichtung des Berichtes. "Dies ist auch der Grund, warum wir Freiheitliche dem Bericht unter keinen Umständen zustimmen konnten. Leider wird unter dem Deckmantel der Frauengesundheit stark ideologisierte Politik betrieben. Wir lehnen das vehement ab. Wir stehen in diesem Bereich für Politik, die nur das Wohlergehen der Frauen im Auge hat, abseits ideologischer Scheuklappen und Vorurteile", schließt Gartelgruber.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0010