Industrie: Bildungssystem muss im 21. Jahrhundert ankommen

IV-Vize-GS Koren: Bildung entscheidend für zukünftige Wettbewerbsfähigkeit Österreichs - Weiterentwicklung des Schulwesens hinkt technologischem Wandel hinterher

Wien (OTS/PdI) - "Bildung ist DAS zentrale Zukunftsthema für die Gesellschaft wie für den Industrie- und Arbeitsstandort und entscheidend für den Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes", betonte Mag. Peter Koren, Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung, heute bei der Eröffnung des iv.future.forum: Skills of the 21st Century. "Wir stehen erst am Beginn des wirtschaftlichen Aufschwungs und sind bereits mit einem Mangel an qualifizierten Fachkräften konfrontiert. Daher ist es klar, dass wir Bildung zu einem standortpolitischen Schwerpunkt machen", sagte Koren.

"Unsere Gesellschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten sehr verändert. Vor allem durch die Globalisierung, die internationale Vernetzung unserer Wirtschaft, den Einzug moderner Kommunikationstechnologien, dem schnellen Informationsaustausch, der dadurch ermöglicht wird und die ständige technologische Weiterentwicklung, haben sich auch die Anforderungen an die Jugend von heute und Erwachsenen von morgen potenziert", sagte Koren. Junge Menschen werden in Zukunft über ein breiteres Kompetenzspektrum als jemals zuvor verfügen müssen, um sich in einer globalisierten Wirtschaft und in immer vielfältigeren Gesellschaften zu behaupten.

Neue Technologien als Chance für Weiterentwicklung nutzen

Diese neuen Entwicklungen sollen aus Sicht der IV als Chance für den Innovations- und Bildungsstandort betrachtet werden, um strategische Überlegungen bzw. Reformen im Schulwesen voranzutreiben. "Denn die Zukunft, der Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes, hängen maßgeblich von der Kreativität, der Leistungsfähigkeit und Innovationskraft unserer Bürgerinnen und Bürger ab", so der IV-Vize-Generalsekretär.

"Auf internationaler Ebene - sowohl in der OECD als auch in der Europäischen Union - wird der Reformierung und Verbesserung des Schulwesens hohe Priorität beigemessen, damit junge Menschen in der Schule das Rüstzeug für das Leben im 21. Jahrhundert mitbekommen", erklärte Koren. Während Veränderungen in der Wirtschaft und der Gesellschaft mit großer Dynamik stattfinden, hinke die Weiterentwicklung im Schulwesen hinten nach.

Um diese Weiterentwicklung im Österreichischen Bildungssystem voranzutreiben unterstützt die Industriellenvereinigung auch das Bildungsvolksbegehren "Österreich darf nicht sitzenbleiben". "Wir sehen das Volksbegehren als Instrument, um weg von parteipolitischen Querelen, endlich hin zu einer sachlichen, konstruktiven und fairen Bildungsdiskussion zu kommen und konkrete Maßnahmen, im Sinne unserer Programme (Schule 2020) durchzusetzen", so Koren abschließend.

Über das iv.future.forum: Skills of the 21st Century

Im iv.future.forum: "Skills of the 21st Century" diskutiert die IV über aktuelle Fragen der Schulreform hinaus, wie wir unsere Kinder auf die zukünftigen Qualifikations- und Bildungsanforderungen der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts vorbereiten können. Die Initiative iv.future ist ein Projekt der Industriellenvereinigung zur Analyse und Gestaltung wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Zukunftsthemen.

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