Nationalrat - Bayr sieht Plastiksackerl als "Paradebeispiel für Kurzsichtigkeit im Umgang mit Erdöl"

Abfälle von vornherein vermeiden

Wien (OTS/SK) - Als "Paradebeispiel für Kurzsichtigkeit und das Gegenteil von Nachhaltigkeit im Umgang mit Erdöl" bezeichnete SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr am Dienstag im Nationalrat die Verwendung und Herstellung von Plastiksackerln. Oberste Priorität sei es, Abfälle gar nicht erst entstehen zu lassen. "Wir sollten auf jedes Wegwerfprodukt, auf jeden Einmal-Behälter verzichten. Auch ein biologisch abbaubares Sackerl nur einmal zu verwenden ist nicht sinnvoll", betonte Bayr. ****

"Wenn man mit einem endlichen Rohstoff wie Erdöl etwas Unintelligentes wie Plastiksackerl herstellt, obwohl es viele Alternativen wie Papier oder Stoff gibt, muss man sich vor Augen halten, dass so ein Sackerl 30 Minuten lang verwendet wird und 300 Jahre die Umwelt belastet", erklärte Bayr und nannte einige der Nachteile von Plastiktragtaschen: "Sie verschandeln die Landschaft, strangulieren Seevögel, ihre Farbstoffe gelangen in Wasser und Boden." In Bangladesch seien Plastiksackerl seit 2005 verboten, was auch in der Landschaft sichtbar sei. "Dann werden wir das in der EU wohl auch schaffen", ist Bayr zuversichtlich. (Schluss) bj/up

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