Schultes: Wieder verwendbare Tragetaschen sorgen für eine saubere Zukunft

ÖVP-Umweltsprecher: Es geht um eine saubere Landschaft und weniger Müll

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Plastiktragetaschen sind eine Errungenschaft, die das Leben bequem machen. Wenn sie nicht ordentlich entsorgt werden, stellen sie aber eine jahrhundertlange Belastung dar. Deshalb sind Initiativen, diese durch wieder verwendbare Taschen oder Taschen aus einem Material, das verrotten kann, zu ersetzen, begrüßenswert. Das stellte heute, Dienstag, ÖVP-Umweltsprecher Abg. Hermann Schultes bei der Debatte über Plastiktragtaschen im Nationalrat fest. Er hob dabei das Fünf-Punkte-Programm zur Verdrängung des Plastiksackerls in Österreich von Umweltminister Niki Berlakovich hervor. In fast allen Handelsketten werden in einem Pilotprojekt in Zukunft im Obst- und Gemüsebereich nicht mehr die allerorts bekannten durchsichtigen Kunststoffbeutel angeboten, sondern Sackerln aus biologisch abbaubarem Material eingeführt.

Besonders dankte der ÖVP-Abgeordnete dem Hans-Kudlich-Preisträger Heinz Gstir, dem Gründer der Marke "Bio vom Berg", der neue Wege der Vermarktung gegangen ist und ausschließlich wieder verwertbare Sackerln verwendet. Dieser habe mit einem Trend begonnen, den heute viele übernommen hätten. "Diese kleinen Anfänge schaffen die Voraussetzung dafür, das Umweltbewusstsein voranzutreiben. Und auch auf EU-Ebene wird es gelingen, entsprechende Beschlüsse voranzutreiben", zeigte sich der ÖVP-Umweltsprecher optimistisch.

"Ich danke den vielen freiwilligen Helfern, die bei den zahlreichen Flurreinigungsaktionen zu einer sauberen Landschaft beitragen. Wir sind es uns und den nächsten Generationen schuldig, biologisch nicht abbaubaren Abfall zu vermeiden und für eine saubere Zukunft vorzusorgen", schloss Schultes.
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