Peter Mayer: Mehrfachnutzen ist keine Zukunftsmusik!

Pilotanlage der Bioraffinerie in Innviertler Gemeinde Utzenaich weist den Weg

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der sukzessive Ersatz von Plastiksackerln
durch Folientaschen aus nachwachsenden Rohstoffen ist Handlungsauftrag nicht nur für die Politik, sondern auch für Wirtschaft und Forschung. "Kunststoffe aus Polymilchsäuren bieten hier eine neue Perspektive", verwies heute, Dienstag ÖVP-Abg. Peter Mayer im Rahmen seines Debattenbeitrages im Plenum des Nationalrates auf die Vorreiterrolle der Bioraffinerie-Anlage in der Innviertler Gemeinde Utzenaich. Hier wird Gras in einem Pressvorgang behandelt, um wertvolle Polymilchsäuren zu gewinnen. Auch der Rest wird in dieser Biogasanlage verwertet zu erneuerbarer Energie bzw. zu einem wertvollen Dünger für die Landwirtschaft. "Mehrfachnutzen ist keine Zukunftsmusik mehr. Wir haben die Ressourcen und Möglichkeiten, diese ständig auszubauen", sieht Mayer auch in Oberösterreich ein Potential von weiteren Anlagen.

Schnell verrottbare Kunststoffe, die nachhaltig eingesetzt werden können, sind eine wichtige Alternative sowohl zur herkömmlichen Plastiktragetasche, die vorwiegend aus Erdöl hergestellt wird, als auch zu Taschen aus Stoff oder Papier. Neben der Biogasanlage in Utzenaich, die von Landwirten gegründet wurde, verweist Mayer auch auf die kompostierbaren Becher aus Mais- und Kartoffelstärke der Schulmilchbauern. "Die Landwirtschaft ist und war stets ein Partner der umwelt- und ressourcenschonenden Produktion. Vorzeigeprojekte wie diese zeigen, dass wir zwar schon gut unterwegs sind, aber noch immer besser werden können", schloss Mayer.
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