SCHLUSSBERICHT:VIENNAFAIR The International Contemporary Art Fair FOCUSED ON CEE 2011

Erfolg für "VIENNAFAIR 2011". Wien als Marktplatz für zeitgenössische Kunst eindrucksvoll bestätigt

Messe Wien (OTS) - 127 teilnehmende Galerien und 30 Institutionen +++ Innovative Messegestaltung sehr gelobt +++ 16.251 BesucherInnen, ein Plus von rund 2% +++ CEE-Schwerpunkt mit größter Teilnehmerzahl +++ Istanbul im Fokus der Aufmerksamkeit

Rund 4.650 Gäste - sogar noch mehr als im Vorjahr - waren bereits zur Preview und zur Vernissage der siebenten Ausgabe der "VIENNAFAIR" am Mittwoch, 11. Mai gekommen. Und auch an den folgenden Messetagen war die temporäre Kunststadt ausgezeichnet besucht. Insgesamt strömten in diesem Jahr 16.251 Besucherinnen und Besucher in Halle A der Messe Wien. "Mit der forcierten Ausweitung des Schwerpunktes auf Ost- und Südosteuropa, dem Sonderteil Istanbul, der neuen Messearchitektur und dem erweiterten Sammlerprogramm ist es uns gelungen, die VIENNAFAIR ein gehöriges Stück weiter zu entwickeln und ein unverwechselbares Profil zu verpassen. Wir konnten damit unsere einzigartige Stellung unter den internationalen Kunstmessen noch verstärken", zeigt sich DI Matthias Limbeck, Geschäftsführer bei "VIENNAFAIR"-Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien, sehr erfreut über das gute Ergebnis der siebenten Messeausgabe.

CEE-Schwerpunkt und der Austausch zwischen Ost und West
als einzigartiges Asset der "VIENNAFAIR"
"Man hat uns besonders vor dem Messestart immer als marktferne Spezialisten im Bereich der Gegenwartskunst gesehen. Es freut uns ganz besonders, dass wir bei der VIENNAFAIR 2011 beweisen konnten, dass ein klares inhaltliches Konzept die Galerien bei ihren Verkäufen nur unterstützen kann", zeigen sich auch Dr. Georg Schöllhammer und Dr. Hedwig Saxenhuber, die künstlerischen Leiter der "VIENNAFAIR" zufrieden mit den vielen positiven Stimmen sowohl von Galerien, BesucherInnen wie auch der Presse zur Neupositionierung der "VIENNAFAIR".

Mit 45 Galerien aus der Schwerpunktregion Ost- und Südosteuropa war die "VIENNAFAIR 2011" neuerlich ein Zentrum des Austauschs und des Diskurses und hat so eindrucksvoll ihre einzigartige Stellung unter den internationalen Kunstmessen bewiesen. "Wir haben mit der diesjährigen Ausgabe der "VIENNAFAIR 2011" ganz klar einen neuen Höhepunkt erreicht, was uns auch von allen unseren Sammlerinnen und Sammlern auf der Messe bestätigt wurde", freut sich Asia Zak von der Galerie Zak|Branicka und Mitglied des Messebeirats, über die gelungene Ausgabe der "VIENNAFAIR".

Erfolgreiche Neu-Interpretation der Standarchitektur
Speziell die von Architekt und Architekturtheoretiker Johannes Porsch entworfene Messearchitektur mit breiten zentralen Achsen und offenen Bereichen förderte das Interesse des Publikums und letztendlich auch die Verkäufe. Die Gartengestaltung der "VIENNAFAIR 2011" bezog sich auf Dan Graham s Essay "Photoproject Corporate Arcadias", indem er in den späten 1970er Jahren die neu entstandene Typologie kommerzieller korporativer Innenräume untersuchte. Diese Indoorgestaltungen stehen in der Tradition der Wintergärten und der Weltausstellungen des 19 Jahrhunderts und stehen als Arkadien für das Verhältnis von Affirmation sowie als ein möglicher Gegenentwurf zu bestehenden (Raum)ordnungen.
Anlässlich des 2011 von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Jahres der Wälder hatte sich die "VIENNAFAIR 2011" entschieden, verschiedene Waldbäume für die Gestaltung heranzuziehen. Die Österreichischen Bundesforste freuten sich über diese Entscheidung und unterstützten die Messe mit umfassendem "Wald-Material".

Mehr Kunstsammler und erfreuliche Umsätze bei den Galerien
"Wir waren froh, unsere KünsterInnen endlich auch einem so bedeutenden Sammler wie Uli Sigg oder Edigio Marzona präsentieren zu können", zeigte sich Marianne Hollenbach über die vielen Kunstsammlerinnen und Kunstsammler erfreut, die eigens zu einem Besuch der "VIENNAFAIR 2011" angereist waren. Insgesamt durfte das Team von Reed Exhibitions Messe Wien mehr als 350 kauffreudige SammlerInnen während der Kunstmesse betreuen. Zufrieden auch Olga Temnikova (Temnikova & Kasela gallery, Estland), die bei ihrer zweiten Teilnahme an der "VIENNAFAIR" gute Verkaufserfolge verzeichnen konnte, ebenso wie viele weitere Galerien aus dem CEE-Raum. Wie schon in den vergangenen Jahren wurde die Teilnahme der Galerien aus Ost- und Südosteuropa von der ERSTE BANK finanziell unterstützt.

Für die Galerien aus Österreich - die Wiener Galerienszene hat in diesem Jahr durch geschlossene Präsenz bei der "VIENNAFAIR" beeindruckt - und Westeuropa waren die Verkaufsergebnisse angesichts der noch immer nicht ausgestandenen Wirtschaftskrise hocherfreulich. Kunstwerke bis zu 50.000 Euro konnten von vielen Galerien in nationalen wie internationalen Sammlungen platziert werden, aber auch Abschlüsse von 75.000 Euro und darüber wurden erreicht.

Erstmalige Sonderschau zur Kunstszene Istanbul als wichtiger Teil der Vermittlungsarbeit
Mit der von der OMV maßgeblich unterstützten Sonderschau "DIYALOG":
ART FROM ISTANBUL konnte die "VIENNAFAIR 2011" eine für Europa wichtige Region in ihren Vermittlungsschwerpunkt aufnehmen. Die Initiative wurde sowohl vom Publikum als auch von den teilnehmenden Galerien sehr positiv bewertet. "Wir konnten besonders Arbeiten unserer jungen, über die Türkei hinaus noch kaum bekannten KünstlerInnen verkaufen. Für uns hat sich die Teilnahme an der "VIENNAFAIR 2011" auf jeden Fall gelohnt", resümiert Asli Sümer (Galerie artSümer, Istanbul).

Offen für Neues: Die ZONE1
Die offene Messearchitektur kam besonders den TeilnehmerInnen an der ZONE1 zugute, deren Stände ebenfalls vom kauffreudigen Publikum besucht wurde und für zufriedenstellende Umsätze sorgte. Dass der Ost - West Kulturaustausch keine Einbahnstraße sein muss, bewies sich für die Galerie Steinek. Sie konnte für den in der ZONE1 präsentierten Künstler Clemens Wolf Ausstellungen in Budapest und Moskau vermitteln.

Von der Temporary Sales Zone ins Atelier
Ein neues Präsentationsformat hatte die "VIENNAFAIR" mit der Temporary Sales Zone ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Sonderpräsentation sollten Institutionen speziell aus dem Raum Ost-und Südosteuropa die Möglichkeit bekommen, erste Galeriekontakte im Westen insbesondere für junge KünstlerInnen anzubahnen. Ein Konzept das voll aufging - so war etwa eine Serie von Objekten des jungen ukrainischen Künstlers Nikita Kadan schon am zweiten Messetag ausverkauft. Zusätzlich konnte die Sammlung Lenikus dazu gewonnen werden, drei der beteiligten KünstlerInnen in ihr Studienprogramm aufzunehmen. Mohammed Nabil (Ägypten), Mustapha Akim (Marokko) und Diana Hakobian (Armenien) wurden von einer Jury ausgewählt und können drei Monate in den Ateliers am Bauernmarkt 9, 1010 Wien, arbeiten. Zusätzlich wird ihr Aufenthalt von der Sammlung Lenikus mit je 1.000 Euro pro Monat unterstützt.

Pinki: Projekt einer kollektiven Skulptur von Pawel Althamer
Sehr gute Resonanz rief das Projekt "Pinki" hervor, die täglich stattfindende Kunstvermittlungs-Aktion des international hoch renommierten polnischen Künstlers Pawel Althamer. Gemeinsam mit Studenten und Studentinnen der Kunstakademien in Bratislava, Warschau und Wien sowie mit BesucherInnen der "VIENNAFAIR 2011" erarbeitete Althamer Skulpturen nach der Natur. Modell stand das legendäre Aktmodell der Warschauer Akademie, Pinki.

Erfolgreiche Zweitauflage der PerformanceNite
Aufgrund des großen Publikumsinteresses fand die "PerformanceNite VIENNAFAIR" auch in diesem Jahr wieder am Abend des zweiten Messetages statt. Diesmal überraschten Slaven Tolj, Jakob Lena Knebl, Ana Hoffner, Audrey Cottin und Ines Doujak mit fünf Performances, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Individuum, seiner Rolle in der Gesellschaft und den damit verbundenen Konventionen kritisch auseinandersetzten.

OPEN FORUM: EAST by SOUTH WEST - departure-Panelprogramm mit international renommierten KunstexpertInnen
Auf großes Interesse seitens des Publikums stieß auch das Diskussionsprogramm von departure, der Kreativagentur der Stadt Wien. Unter dem Titel "OPEN FORUM: EAST by SOUTH WEST" konnte departure wieder mit einem anregenden Diskussionsprogramm zur Attraktivität der "VIENNAFAIR" beitragen. "Die Paneldiskussionen sind ausgezeichnet angenommen worden. Wir freuen uns sehr über die finanzielle Unterstützung durch departure, die auch im Zuge der Neuausrichtung der "VIENNAFAIR" eine wichtige Rolle gespielt hat", betont Eckart Nussbaumer, verantwortlicher Messe-Projektleiter der "VIENNAFAIR".

Konsequent und erfolgreich: Wirtschaftskammer Wien vergibt zum sechsten Mal den Emerging / Established Gallery Prize im Wert von 10.000 Euro
Bei der Wahl der diesjährigen PreisträgerInnen war sich die hochkarätige Jury des Emerging / Established Gallery Prize 2011 der Wirtschaftskammer Wien - Karola Kraus, Direktorin, MUMOK Wien, Dr. Sabine Folie, Direktorin, Generali Foundation, Wien und Mag. Cosima Rainer, Kuratorin für zeitgenössische Kunst, Belvedere, Wien nach intensiven Diskussionen einig: Dana Charkasi, Galerie Dana Charkasi für den Emerging Gallery Prize 2011 und Hubert Winter, Galerie Hubert Winter für den Established Gallery Prize 2011, haben sich als die eindeutigen Sieger herausgestellt für die beste Standgestaltung auf der "VIENNAFAIR 2011" und durften sich über je 5.000 Euro Preisgeld freuen. Die Preise wurden im Rahmen der Vernissage von KommR Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, persönlich übergeben.

Neuer Elan für zukünftige Projekte
"Der Mut zur Veränderung hat sich als richtig erwiesen und gemeinsam mit den beiden künstlerischen Leitern konnten wir ein Messeformat etablieren, das international einzigartig ist", fasst Reed Exhibitions-Geschäftsführer DI Matthias Limbeck, das positive Ergebnis der "VIENNAFAIR 2011" zusammen. "Wien als Standort einer international anerkannten Messe für zeitgenössische Kunst hat ein starkes, viel beachtetes Zeichen gesetzt. Wir werden mit aller Kraft daran arbeiten, diese Stärken noch weiter auszubauen."

Alle Informationen zur Messe stets aktuell unter www.viennafair.at (+++)

Sponsoren der "VIENNAFAIR 2011":
Hauptsponsor
ERSTE BANK
Weitere Sponsoren & Unterstützer
departure wirtschaft, kunst und kultur gmbh, hs art service austria, llly Cafe, Le Méridien Wien, Lenikus, OMV, Österreichische Bundesforste, Schlumberger, Vöslauer, Wirtschaftskammer Wien Förderer
BMUKK Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Kulturamt der Stadt Wien

Rückfragen & Kontakt:

Reed Exhibitions Messe Wien/Presse & PR:
Leitung: Mag. Paul Hammerl

Redaktion:
Mag. Jasmin Medani, Tel. +43 (0)1 727 20-2421
E-Mail: jasmin.medani@messe.at

Organisation:
Stephanie Raidl, Tel. +43 (0)1 727 20-2420
E-Mail: stephanie.raidl@messe.at

Projektbetreuende PR-Agentur:
Mag. Christina Werner
w.hoch.2wei. Kulturelles Projektmanagment
Tel. +43 (0)1 524 96 46-22
E-Mail: werner@kunstnet.at

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